Bregenzer Festspiele starten mit «Nero»

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    Österreich,

    Ein düsterer Kaiser und ein spektakuläres Bühnenbild - die Bregenzer Festspiele starten in ihre 75. Saison voll Vorfreude. Denn: Es sind volle Ränge erlaubt. Es herrscht allerdings die 3-G-Regel.

    Rafael Rojas verkörpert Nero (Nerone). Foto: Dietmar Stiplovsek/APA/dpa
    Rafael Rojas verkörpert Nero (Nerone). Foto: Dietmar Stiplovsek/APA/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit der Premiere der Oper «Nero» von Arrigo Boito starten an diesem Mittwoch die diesjährigen Bregenzer Festspiele.

    An der heute selten gespielten Tragödie über den berüchtigten römischen Kaiser arbeitete Boito mehr als 50 Jahre lang.

    Der Komponist und Librettist (1842-1918) habe damit eine neue Art Gesamtkunstwerk geschaffen, sagte Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka im Vorfeld. Dirigent Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor in Bonn, meinte, «so eine Oper ist mir noch nie begegnet, sie passt in keine Schublade».

    Neuauflage von «Rigoletto»

    Auf der Seebühne geht am es 22. Juli weiter mit dem schon aus der Saison 2019 bekannten «Rigoletto». Rund 80 Prozent der 192.000 «Rigoletto»-Tickets seien gebucht, teilten die Festspiele mit. 28 Mal wird die Oper von Giuseppe Verdi am See gegeben.

    Das Stück bleibe auch im zweiten Jahr lebendig, nur hier und da werde die nicht nur technisch komplexe Aufführung noch einen Feinschliff erhalten, sagte der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl. Die Inszenierung des Münchner Regisseurs wurde mit dem Opus - Deutscher Bühnenpreis 2020 ausgezeichnet. Die Wiener Symphoniker spielen unter der Leitung der britischen Dirigentin Julia Jones.

    Insgesamt sind für die 80 Veranstaltungen des Festivals 218.000 Karten aufgelegt. Bei den 75. Bregenzer Festspielen sind laut den aktuellen Corona-Bestimmungen volle Ränge erlaubt. Allerdings müssen die Besucher getestet, genesen oder geimpft sein (3-G-Regel). Vor vollem Haus spielen zu können, sei ein Geschenk, so Intendantin Sobotka.

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