Boris Johnson hat angeblich Pin-Code für altes Handy vergessen

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson soll angeblich den Pin-Code für sein altes Handy vergessen haben. Die Behörden wollen dieses aber untersuchen.

    ARCHIV - Boris Johnson, damaliger Aussenminister von Grossbritannien, macht mit seiner Handykamera ein Bild bei einem Besuch in Nigeria. Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson sorgt erneut für Schlagzeilen. Medienberichten zufolge soll der 59-Jährige angeblich den Pin-Code für sein altes Handy vergessen haben. Foto: Sunday Alamba/AP/dpa
    ARCHIV - Boris Johnson, damaliger Aussenminister von Grossbritannien, macht mit seiner Handykamera ein Bild bei einem Besuch in Nigeria. Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson sorgt erneut für Schlagzeilen. Medienberichten zufolge soll der 59-Jährige angeblich den Pin-Code für sein altes Handy vergessen haben. Foto: Sunday Alamba/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Sunday Alamba

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boris Johnson soll sein altes Handy einem Corona-Untersuchungsausschuss aushändigen.
    • Er gibt aber an, er könne sich nicht mehr an sein altes Passwort erinnern.
    • Das Gezerre um seine Whatsapp-Chats während der Pandemie geht darum weiter.

    Johnson könne sich nicht mit 100-prozentiger Sicherheit an das Passwort erinnern, schrieb die «Times». Nun bestehe die Sorge, dass das Gerät automatisch deaktiviert und der Inhalt gelöscht werden könnte, falls ein falscher Code eingegeben werde.

    Deswegen sei ein Teil der WhatsApp-Nachrichten, anhand derer das Verhalten der damaligen Regierung in der Pandemie bewertet werden soll, noch immer nicht einem entsprechenden Untersuchungsgremium vorgelegt worden, berichtete die Zeitung «Times» am Donnerstag.

    Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge dementierte ein Sprecher von Johnson den Bericht nicht. Johnson war nach Angaben der «Times» im Mai 2021 aus Sicherheitsgründen geraten worden, das Handy in seiner Regierungszeit nicht mehr zu benutzen, weil seine Nummer 15 Jahre lang öffentlich im Internet einzusehen war.

    Wer hat Angst vor Boris Johnsons Chatverläufen?

    Um seine WhatsApp-Nachrichten gibt es seit Längerem Gezerre. Johnson hatte angekündigt, Nachrichten direkt dem Untersuchungskomitee aushändigen zu wollen. Die Regierung seines Parteifreunds Rishi Sunak hatte sich aber geweigert, Korrespondenz mit Regierungsmitarbeitern und Kabinettskollegen unzensiert auszuhändigen.

    Die Untersuchung soll die umstrittene Handhabung der Corona-Pandemie unter Johnson aufarbeiten. Im Fokus dürfte dabei dessen Handeln stehen. Spekuliert wird aber, dass Sunak – damals Finanzminister – sowie weitere Kabinettsmitglieder befürchten, sie könnten durch die Nachrichten in einem schlechten Licht dastehen. Ein Gericht entschied letztlich, dass die Regierung Chatnachrichten, Kalender und Notizbücher von Johnson unredigiert aushändigen muss.

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