Die am Sonntag zu Ende gegangene 17. Internationale Architekturbiennale in Venedig hat sich als Erfolg erwiesen. Seit Beginn der Schau im Mai wurden 298'600 Eintrittskarten verkauft. Das waren mehr als an der letzten Ausgabe 2018 und damit vor der Pandemie.
Venedig Italien
Die italienische Stadt Venedig. - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • 32 Prozent der Besucherinnen und Besucher waren jünger als 26 Jahre, teilten die Organisatoren mit.

Und: 18'614 Besucher beteiligten sich an Führungen - 14 Prozent mehr als 2018. «Wir sind all jenen dankbar, die in derart schwierigen Zeiten diese Biennale ermöglicht haben», liess sich Roberto Cicutto, Präsident der Biennale di Venezia zitieren.

Bei der wichtigsten Präsentation zur Baukunst weltweit zeigten mehr als 100 Teilnehmer aus 46 Ländern ihre Entwürfe und Ideen. Ausserdem konnte das Publikum 61 Länderpavillons betrachten. Das Motto lautete «How will we live together?» (Wie werden wir zusammenleben?).

Der Schweizer Pavillon liess in seiner Ausstellung die Menschen in den Grenzregionen zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern zu Wort kommen - und zwar vor und während der Pandemie. Die komplexen, sozialen und kulturellen Strukturen diesseits und jenseits der Grenze sollten sichtbar gemacht werden.

Eigentlich öffnet die Biennale Architettura in Venedig alle zwei Jahre. Wegen der Pandemie war sie aber von 2020 auf 2021 verschoben worden. Für Venedig war die Architektur-Biennale nach langen Corona-Sperren ein erstes grosses Publikumsevent mit internationaler Beachtung. Die Schau galt für Italien als Symbol des Neustarts von Kultur und Tourismus.

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