Berliner Breitscheidplatz: Justizminister sagt Opfern Hilfe zu

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Vor fünf Jahren raste ein Terrorist am Berliner Breitscheidplatz mit einem Lastwagen in den Weihnachtsmarkt. Beim Attentat starben 13 Menschen.

    Breitscheidplatz
    Am Breitscheidplatz in Berlin wird an die Opfer gedenkt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 19. Dezember 2016 raste ein Terrorist in den Weihnachtsmarkt in Berlin.
    • Dabei kamen 13 Menschen ums Leben.
    • Bundesjustizminister Marco Buschmann sagt den Opfern mehr Hilfe zu.

    Fünf Jahre ist es her, seitdem ein Terrorist in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gerast ist. Der Bundespräsident gedenkt der 13 Todesopfer. Viele Angehörige bedrückt Frust und Ärger.

    Zum fünften Jahrestag des islamistischen Terroranschlags am Berliner Breitscheidplatz hat Bundesjustizminister Marco Buschmann den Opfern mehr Unterstützung zugesagt. «Die Betroffenen können gewiss sein, dass wir für sie da sein werden», versicherte der FDP-Politiker in einer Erklärung. Am Sonntagabend will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Opfern gedenken.

    13 Menschen starben am Breitscheidplatz

    Am 19. Dezember 2016 hatte der Tunesier Anis Amri einen entführten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz gesteuert. Infolge des Anschlags starben 13 Menschen.

    Breitscheidplatz
    Der Breitscheidplatz nach dem Anschlag - dpa/AFP/Archiv

    Die Angehörigen der Opfer hatten sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung unzufrieden geäussert. Sie forderten einen würdigen Umgang mit den Betroffenen und die umfassende Aufklärung der Tat.

    Buschmann erklärte: «Als neue Bundesregierung werden wir nach Kräften alles dafür tun, um Opfer und Hinterbliebene von terroristischen Anschlägen bestmöglich zu unterstützen. Wir wollen den Umgang mit ihnen würdiger und empathischer gestalten.» Er unterstütze die Idee, den 11. März zum nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt zu erklären.

    Erkennung, Verhinderung, Verfolgung

    Der islamistische Terror bleibe eine akute und ernstzunehmende Gefahr, betonte Buschmann. Der Anschlag am Breitscheidplatz habe gezeigt, dass staatliche Strukturen zur Gefahrenabwehr besser organisiert sein müssten. Erkennung, Verhinderung und Verfolgung terroristischer Taten habe höchste Priorität. «Hass und Gewalt dürfen keinen Platz in Deutschland haben und müssen mit allen Mitteln unseres Rechtsstaats bekämpft werden», erklärte Buschmann.

    Breitscheidplatz
    Bundesjustizminister Marco Buschmann - AFP

    Bundespräsident Steinmeier will am Sonntagabend gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller eine Andacht in der Gedächtniskirche besuchen (18.45 Uhr). Anschliessend hält das Staatsoberhaupt eine Ansprache. Zum Gedenken an die 13 Toten sollen 13 Glockenschläge ertönen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Berlin

    MEHR IN NEWS

    karibik
    2 Interaktionen
    Zihuatanejo
    Schimpansen
    7 Interaktionen
    Clevere Affen

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    VW
    6 Interaktionen
    Wolfsburg
    2 Interaktionen
    Schwerin
    5 Interaktionen
    Schwerin
    weidel
    747 Interaktionen
    Abstiegssorgen