Berichte: Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries

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In der russischen Stadt Rjasan gibt es Berichte über ukrainische Drohnenangriffe auf ein grosses Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries und eine Raffinerie. Der Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, Pawel Malkow, bestätigte einen Massenangriff mit Drohnen.

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In der russischen Stadt Rjasan gibt es Berichte über ukrainische Drohnenangriffe auf ein grosses Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries und eine Raffinerie. (Symbolbild) - keystone

In Industriebetrieben seien Brände durch abstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden, teilte er in sozialen Netzwerken mit. Er nannte die Unternehmen aber nicht. Es habe sechs Verletzte gegeben. Über dem Gebiet Rjasan seien 45 feindliche Drohnen abgewehrt worden, schrieb Malkow.

Telegramkanäle veröffentlichten Videos und Fotos, auf denen Feuer in einer riesigen Lagerhalle und Rauchwolken zu sehen sind. Die Lagerhalle wurde Wildberries zugeschrieben. Die Authentizität der Aufnahmen war aber nicht sofort zu klären. Seit Anfang Juli attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des grössten russischen Versandhauses Wildberries. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe verursachen Milliardenschäden. Ein Ziel dürfte aber auch sein, Unruhe in der städtischen russischen Mittelschicht zu schüren, die häufig Waren online bestellt.

Schon seit Monaten läuft die ukrainische Angriffsserie auf russische Raffinerien. Sie soll Treibstoff im gegnerischen Land verknappen und verhindern, dass Russland mit dem Export von Öl und Ölprodukten Geld für den Krieg verdient. Auch die Raffinerie von Rjasan, eine der grössten des Landes, wurde schon mehrmals angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 295 feindliche Kampfdrohnen über russischem Gebiet abgeschossen worden seien.

Die ukrainische Luftwaffe zählte in der Nacht 80 angreifende russische Drohnen, von denen 65 abgefangen worden seien. An zehn Stellen im Land habe es Einschläge gegeben. Die Ukraine wehrt sich seit fast viereinhalb Jahren gegen eine grossangelegte russische Invasion.

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Kommentare

User #3601 (nicht angemeldet)

Ein Luxusleben unter Putins Schutzschirm: 2014 floh der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch (76) mit einem Helikopter vor den Maidan-Protesten. Die Ukrainer konnten die ausufernde Korruption unter seiner Führung und seine prorussische Haltung nicht länger ertragen. 12 Jahre später lebt er in Russland und schwelgt im Reichtum – während in seiner Heimat die Bomben fallen.

User #1180 (nicht angemeldet)

Die „Brudervölker“-Fiktion Putler behauptet, Russen und Ukrainer seien „ein Volk“ – doch die Ukraine hat sich seit 1991 als unabhängiger Staat etabliert. Wer diese Lüge glaubt, ignoriert das Selbstbestimmungsrecht eines ganzen Landes und macht sich zum Handlanger eines Kolonialismus, der an die schlimmsten Epochen der Geschichte erinnert.

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