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    Bericht: Mehr als 500 Milliarden Euro für Ukraine-Wiederaufbau nötig

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Krieg in der Ukraine hat enorme finanzielle Verluste verursacht. Die Kosten für den Wiederaufbau werden auf mindestens 524 Milliarden US-Dollar geschätzt.

    ukraine krieg
    Foto einer im Ukraine-Krieg zerbombten Shopping-Mall in Kiew vom 24. März 2022. - EPA

    Der Krieg in der Ukraine hat innerhalb von fast drei Jahren einen direkten Schaden von mindestens 176 Milliarden US-Dollar verursacht. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht der ukrainischen Regierung, der Weltbank, der Europäischen Kommission und den Vereinten Nationen hervor.

    Die Kosten für den Wiederaufbau der von Russland angegriffenen Ukraine werden auf mindestens 524 Milliarden US-Dollar über die kommenden zehn Jahre geschätzt. Als Grundlage für die Berechnungen diente der Zeitraum vom Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 bis zum 31. Dezember 2024.

    Am stärksten betroffen sind demnach die Bereiche Wohnungsbau, Verkehr, Energie, Handel und Industrie sowie Bildung. Der grösste Bedarf für Wiederaufbau besteht dem Bericht zufolge im Wohnungssektor.

    Betroffene Sektoren: Wohnen und Energie

    Demnach sind 13 Prozent des gesamten Wohnungsbestands in der angegriffenen Ukraine beschädigt oder zerstört, was mehr als 2,5 Millionen Haushalte betrifft. Besonders schwer getroffen sei neben dem Verkehrs- auch der Energiesektor:

    Seit dem letzten Bericht dieser Art sei die Zahl der beschädigten oder zerstörten Anlagen – etwa Kraftwerke oder Fernwärmeinfrastrukturen – um 70 Prozent gestiegen. Dem Bericht zufolge entfallen rund 72 Prozent aller Kriegsschäden auf Regionen, die sich in unmittelbarer Nähe zur Frontlinie befinden.

    Finanzierungslücke trotz internationaler Hilfe

    Für das Jahr 2025 habe die ukrainische Regierung mit Unterstützung internationaler Geber bislang 7,37 Milliarden US-Dollar für vorrangige Bereiche bereitstellen können, heisst es in dem Bericht weiter. Diese umfassten unter anderem Wohnungsbau, Wasserversorgung, Minenräumung und Zivilschutz.

    Trotz dieser Mittel bestehe allerdings eine Finanzierungslücke von 9,96 Milliarden US-Dollar. Der Bericht hebt hervor, dass in diesem Zusammenhang auch die Mobilisierung privatwirtschaftlicher Geber von zentraler Bedeutung sei.

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    Kommentare

    User #6350 (nicht angemeldet)

    1/3 der Ukraine ist durch den Krieg betroffen. 2/3 sind davon mehr oder weniger unberührt. Auf dieser „unbekriegten“ Fläche gibt es genug Platz, zumal diese Fläche riesig ist und ausreichend sicheren Schutz für ihre Geflüchteten bietet. So könnte mindestens die Hälfte der Geflüchteten auch dort in ihrer Sprache ihrem Beruf nachgehen und deren Sozialabgaben, Krankenkassenleistungen und Steuerabgaben würden weiter funktionieren können. ….

    Minimaus

    Dieses Geld hat er schon mind. 10 Mal erhalten. Langsam reicht es, vor allem, da ein grosser Teil wieder zu Russland gehören wird.

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