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    Beliebter Snack im Öko-Test: Aldi-Produkt fällt durch

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    Deutschland,

    Beim Studentenfutter-Test von Öko-Test erreicht Lidl die Bestnote. Ein gleich teures Aldi-Produkt erhält «ungenügend».

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    Öko-Test hat insgesamt 29 Studentenfutter verschiedener Anbieter untersucht. (Symbolbild) - Depositphotos

    Öko-Test hat 29 Studentenfutter aus Supermärkten, Bio-Märkten, Discountern und Drogerien in Deutschland untersucht. Die Preise lagen umgerechnet auf 200 Gramm zwischen 1,69 und 4,99 Euro (1,60 bis 4,70 Franken), wie Öko-Test schreibt.

    Das «Alesto Selection Studentenfutter Classic» von Lidl erhielt im Test die Note «sehr gut». Das Produkt kostete zum Testzeitpunkt 2,29 Euro pro 200 Gramm.

    Das «Farmer Naturals Studentenfutter Classic» von Aldi Süd fiel dagegen mit der Note «ungenügend» durch. Das Labor fand darin neun verschiedene Pestizide, darunter sechs Wirkstoffe, die laut «Echo24» Öko-Test als besonders bedenklich einstuft.

    Sechs bedenkliche Pestizide im Aldi-Studentenfutter

    Das Labor fand im Aldi-Studentenfutter sechs Pestizide, die Öko-Test als besonders bedenklich einstuft. Vier davon lagen in Mengen vor, die zusätzliche Notenabzüge auslösten, berichtet «Echo24».

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    Studentenfutter besteht typischerweise aus einer Mischung aus Nüssen und Trockenfrüchten. (Symbolbild) - Depositphotos

    Zudem wurden erhöhte Mengen an Enterobakterien nachgewiesen. Der gemessene Wert überschritt den im Test herangezogenen Richtwert und kann laut Öko-Test auf Schwachstellen bei der Hygiene hinweisen.

    Im Aldi-Produkt wurde ausserdem ein PFAS-Pestizid nachgewiesen. Solche «Ewigkeitschemikalien» bauen sich nur sehr langsam ab und können sich in Umwelt und Körper anreichern, berichtet «Chip».

    Öko-Test findet problematische Stoffe in Bio-Produkt

    Auch ein Bio-Studentenfutter fiel im Test mit der Note «ungenügend» durch. Darin entdeckte das Labor aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die krebserregende Verbindungen enthalten können, berichtet «Öko-Test».

    Beeinflussen solche Testergebnisse deine Kaufentscheidung?

    Insgesamt sechs der 29 getesteten Studentenfutter erhielten die Noten «mangelhaft» oder «ungenügend». Das Labor untersuchte die Produkte unter anderem auf Pestizide, Mineralölbestandteile, Blausäure und das Schimmelpilzgift Ochratoxin A.

    Auf der anderen Seite erreichten sechs Produkte die Bestnote «sehr gut». Darunter waren vier Bio-Mischungen und zwei konventionelle Produkte, berichtet «ZDFheute».

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    Kommentare

    User #4344 (nicht angemeldet)

    Ich gestehe, dass ich nicht weiss, was Pestizide genau sind. Das ist mir peinlich, denn vermutlich bin ich hier der Einzige. Ich weiss nur, dass sie für den Verzehr nicht geeignet sein sollen. Und wenn sie im Studentenfutter sind, dann sind die Dinger vielleicht fast überall. Überall, ausser in Whiskey, Rum, Appenzeller, Bier, Wein und im Tabak. Und in den Chips auch nicht.

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