Die Strompreise in Europa steigen an – auch in Belgien. Die Regierung will den Bürgern jetzt mit einem weiteren Entlastungspaket unter die Arme greifen.
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Der Strompreis steigt an. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA
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Das Wichtigste in Kürze

  • Belgiens Regierung hat sich auf ein weiteres Entlastungspaket geeinigt.
  • Im November und Dezember sollen Haushalte 135 Euro für Gas und 61 Euro für Strom bekommen.
  • Diejenigen, die am stärksten getroffen werden, sollen gezielt unterstützt werden.

Bürger und Unternehmen in Belgien sollen angesichts der gestiegenen Energiepreise unter anderem durch monatliche Zahlungen in den Wintermonaten unterstützt werden. Am Freitag einigte sich die Regierung auf ein weiteres Entlastungspaket, wie Ministerpräsident Alexander De Croo auf Twitter ankündigte. Demnach sollen Haushalte im November und Dezember jeweils 135 Euro für Gas und 61 Euro für Strom bekommen.

Die Massnahmen sollten auf die jeweiligen Einkommen und Verträge der Verbraucher angepasst werden, um die am schwersten getroffenen gezielt zu unterstützen. Es sei auch ein Heizöl-Scheck von 300 Euro vorgesehen.

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Strommasten. - AFP/Archiv

Gleichzeitig sollen dem Regierungschef zufolge auch die Unternehmen und Selbstständigen entlastet werden, etwa indem Steuer- und Sozialabgabenzahlungen verzögert werden können – oder durch Kurzarbeit. Die Insolvenzpflicht soll demnach ausgesetzt und Verbrauchssteuern auf Gas und Strom im November und Dezember auf ein Minimum gesenkt werden. Zuvor hatte die Regierung bereits beschlossen, einen Energie-Sozialtarif für besonders betroffene Verbraucher zu verlängern.

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