Bayern mit Deutschlands Kälterekord im Herbst 2025
Bayern verzeichnet im November mit -18,5 Grad Celsius die niedrigste Temperatur Deutschlands im Herbst. Der Rekord wurde in Oberstdorf im Allgäu gemessen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete, dass in Oberstdorf im Allgäu ein Kälterekord von -18,5 Grad Celsius aufgestellt wurde. Diese Temperatur, gemessen am 23. November, war die niedrigste bundesweit im gesamten Herbst 2025, teilt der DWD mit.
Der Herbst war in Bayern insgesamt mild, mit einer Durchschnittstemperatur von 8,7 Grad, so die «Abendzeitung». Der spätere Kälteeinbruch sorgt für eine starke Abkühlung in südlichen Regionen.
Zwei Monate zuvor wurden in Kitzingen noch hochsommerliche 31,8 Grad gemessen, wie der DWD weiter erklärt.
Deutschlands Wintersaison
Der Kälteeinbruch ging einher mit Warnungen vor Glätte und dem ersten sichtbaren Schnee im Freistaat. Für Ende November gab der DWD Warnungen heraus und kündigte Schneefall in vielen Regionen an.

Neben Oberstdorf meldet auch die Wetterstation in Würzburg neue Kälterekorde. Dort wurden am 23. November mit -10,7 Grad die tiefsten Novembertemperaturen seit fast 80 Jahren gemessen.
Die letzte vergleichbare Kältewelle in Würzburg lag im November 1983 bei -10,5 Grad, berichtet der «Merkur».
Milder Herbst, aber frostige Wintertage voraus
Bayern bleibt damit der Kältepol Deutschlands. Der Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden gilt als kältester Ort Deutschlands mit Tiefstwerten bis -45,9 Grad, wenn auch nicht offiziell anerkannt.
Experten des Deutschen Wetterdienstes ordnen den Herbst 2025 als insgesamt mild mit vereinzelten Kältephasen ein. Die kommenden Wintertage werden weiterhin frostig, was die Bevölkerung auf kommende Herausforderungen vorbereitet.
















