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Baum stürzt um: Mutter, Baby und Teenagerin tot

Redaktion
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Deutschland,

Bei einer Ostereiersuche in einem Wald in Deutschland kippt ein Baum in eine Gruppe. Eine 21-Jährige, ihr Baby und eine 16-Jährige sterben.

Flensburg Unglück
Die Polizei rückte am Ostersonntag zu einem schweren Unglück in einem Waldgebiet bei Flensburg aus. Drei Menschen kamen ums Leben. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Ostereiersuche endete in Deutschland tödlich.
  • Ein Baum fiel laut Polizei auf eine Gruppe von Menschen.
  • Drei Personen starben, darunter ein zehn Monate altes Baby.
  • Im Norden Deutschlands herrschten teils starke Sturmböen.

Bei einer Ostereiersuche im Wald ist es in Deutschland zu einem tödlichen Unglück gekommen. In Mittelangeln bei Flensburg stürzte am Sonntag ein grosser Baum um und traf mehrere Menschen.

Drei Personen kamen dabei ums Leben. Laut «Bild» starben eine 21 Jahre alte Mutter, ihre zehn Monate alte Tochter und eine 16-Jährige.

Baum fiel mitten in Gruppe

Das Unglück passierte laut Polizei gegen 11 Uhr in einem Waldstück in Satrupholm. Dort hielten sich rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungspersonen einer nahegelegenen Einrichtung auf.

Die Gruppe war offenbar gerade dabei, Ostereier zu suchen, als der Baum umstürzte. Mehrere Menschen wurden getroffen, einzelne sollen zunächst auch eingeklemmt gewesen sein.

Baby starb später im Spital

Die 21-Jährige und die 16-Jährige starben noch am Unfallort, trotz sofort eingeleiteter Rettungsmassnahmen. Das Baby wurde mit einem Rettungshelikopter in ein Spital nach Kiel gebracht.

Dort erlag es später seinen schweren Verletzungen. Insgesamt standen laut Bericht mehr als 80 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um Betroffene und Betreuungspersonal.

Schwere Verletzungen zog sich eine 18-Jährige zu. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Heide geflogen, wo sie nach Polizeiangaben operiert wurde. «Nach meinen Erkenntnissen ist die Person ausser Lebensgefahr, wird aber weiterhin behandelt», sagte ein Sprecher.

Sturmböen in Norddeutschland

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungspersonen einer nahegelegenen Wohneinrichtung in dem Waldstück auf, um Ostereier zu suchen. Währenddessen sei vermutlich infolge der starken Windverhältnisse ein Baum auf die Gruppe gestürzt.

In Norddeutschland herrschte am Sonntag teils stürmisches Wetter. Gewarnt wurde vor Böen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde. Ob der Wind direkt zum Unglück führte, müssen die weiteren Abklärungen zeigen.

Mitglieder der Landesregierung haben den Angehörigen und Verletzten ihre Anteilnahme ausgesprochen. «Das furchtbare Unglück bei Satrupholm am Ostersonntag erschüttert uns zutiefst», erklärten Ministerpräsident Daniel Günther, Innenministerin Magdalena Finke (beide CDU) sowie Jugend- und Familienministerin Aminata Touré (Grüne). Aus einem gemeinsamen, freudigen Feiertag sei binnen weniger Augenblicke eine entsetzliche Tragödie geworden.

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Kommentare

User #6388 (nicht angemeldet)

Warum warnte niemand ? Ein Baum fällt nicht in sekundenschnelle.

User #5329 (nicht angemeldet)

Es ist sehr tragisch was passiert ist. Aber es ist eben sehr gefährlich, bei Sturm in den Wald zu gehen.

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