Bahn

    Bahn will Angebot aufrecht erhalten

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Wenn alle zu Hause bleiben sollen, fahren die Menschen wieder weniger mit der Bahn. Trotzdem soll der Fahrplan nicht abgespeckt werden.

    Die Bahn will ihren Fahrplan auch im zweiten Teil-Lockdown aufrecht erhalten. Foto: Christoph Soeder/dpa
    Die Bahn will ihren Fahrplan auch im zweiten Teil-Lockdown aufrecht erhalten. Foto: Christoph Soeder/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Deutsche Bahn will auch während des erneut beschlossenen Teil-Lockdowns in der Corona-Krise ab kommender Woche den Fahrbetrieb nahezu ohne Einschränkungen aufrechterhalten.

    «Wir fahren weiter den vollen Fahrplan», sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der dpa.

    «Der Zugbetrieb bei der DB läuft also planmässig.» Bis auf wenige Züge, darunter einzelne Sprinter- und Verstärkerzüge, soll im Fernverkehr alles fahren. Im Regionalverkehr wiederum hätten die Länder als Aufgabenträger «bislang ausnahmslos signalisiert, das Angebot (...) möglichst bei unverändert 100 Prozent aufrechtzuerhalten», sagte Huber weiter.

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer betonte, wie schon beim Lockdown im Frühjahr halte die Bahn ihr Angebot aufrecht und sichere die Mobilität für Pendler oder Geschäftsleute. Hygiene-Konzepte und Maskenkontrollen sorgten dafür, dass die Menschen sicher unterwegs seien. «Die Deutsche Bahn fährt - auch in schwierigen Corona-Zeiten», sagte der CSU-Politiker.

    Bund und Länder hatten am Mittwoch beschlossen, ab kommender Woche touristische Übernachtungsmöglichkeiten zu verbieten und Bars, Restaurants und Kneipen ebenso zu schliessen wie Museen und andere Sehenswürdigkeiten. Hintergrund sind die rasant steigenden Infektionszahlen in der Corona-Krise. Während der pandemiebedingten Einschränkungen im Frühling hatte die Bahn rund drei Viertel ihrer Fahrten durchgeführt, seit dem Sommer fahren die Züge wieder zu 100 Prozent.

    Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Deutsche Bahn wieder einen Rückgang bei den Fahrgastzahlen verzeichnet. «Seit Anfang Oktober registrieren wir eine zunehmende Verunsicherung unserer Kunden im Fernverkehr, während das Verkehrsaufkommen im Regionalverkehr stabil geblieben ist», hatte der Konzern bereits vergangene Woche mitgteilt. Das Fernbusunternehmen Flixbus, das unter der Marke Flixtrain auch im Fernverkehr auf der Schiene aktiv ist, hatte am Donnerstag angekündigt, sowohl den Bus- als auch den Zugverkehr in den kommenden Wochen einzustellen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    gg
    34 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    KI
    270 Interaktionen
    Gefahr

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    279 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Zürich
    Zürich
    St. Gallen
    St. Gallen

    MEHR BAHN

    Zürich HB ausfall
    15 Interaktionen
    Bahn-Störung
    1 Interaktionen
    Beim Bund
    2 Interaktionen
    Bei Därligen BE

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Friedrich Merz
    Deutschland
    Wegwerf-Agenten
    2 Interaktionen
    Deutschland
    Bundesnachrichtendienst
    2 Interaktionen
    Mit Russland
    3 Interaktionen
    Berlin