Baerbock: Teheran «auf der falschen Seite der Geschichte»

DPA
DPA

Deutschland,

Die Proteste im Iran gehen in ihre vierte Woche. Aussenministerin Baerbock hat Sanktionen gegen das Land angemahnt, die besonders jene treffen sollen, die versuchen, die Proteste zu unterdrücken.

Aussenministerin Annalena Baerbock findet klare Worte gegen das iranische Regime.
Aussenministerin Annalena Baerbock findet klare Worte gegen das iranische Regime. - Bernd von Jutrczenka/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Aussenministerin Annalena Baerbock hat die iranische Regierung erneut scharf kritisiert und Sanktionen gegen das Land angemahnt.

«Wer Frauen und Mädchen auf der Strasse verprügelt, Menschen, die nichts anderes wollen als frei leben, verschleppt, willkürlich verhaftet, zum Tode verurteilt, der steht auf der falschen Seite der Geschichte», sagte die Grünen-Politikerin der «Bild am Sonntag». Die Europäische Union werde die für die Unterdrückung von Protesten Verantwortlichen mit Einreisesperren belegen und ihr Vermögen einfrieren. Die Rufe der Menschen auf den Strassen in Iran nach Selbstbestimmung seien «ohrenbetäubend».

Die Proteste gegen das islamische System gehen in ihre vierte Woche. Sie hatten nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini Mitte September begonnen. Laut Beobachtern werden sie nun landesweit verstärkt in Form von zivilem Ungehorsam weitergeführt. Die Sicherheitskräfte gehen auch mit Gewalt gegen Demonstranten vor. Beobachtern zufolge sind mindestens Dutzende Menschen im Zusammenhang mit den Protesten getötet worden, viele weitere wurden verletzt.

Kommentare

Weiterlesen

Epstein Russland
Kreml-Verbindung
Liam Ramos ICE
3 Interaktionen
Sorgte für Empörung

MEHR IN NEWS

Wetter
2 Interaktionen
Wetter
Volles Eisfeld auf der Eisbahn Dolder in Zürich.
Zürich
Astrid Bärtschi Regierungsratswahlen
Regierungsratswahl
Gegner und Gegnerinnen von Tempo 30 auf Hauptstrassen
1 Interaktionen
Reizthema

MEHR AUS DEUTSCHLAND

3 Interaktionen
Berlin
Süssmuth
4 Interaktionen
Berlin
Katholische Kirche
3 Interaktionen
Stuttgart
bayern münchen bundesliga
5 Interaktionen
Muheim ärgert München