Auf Hantavirus-Schiff reisen schon bald neue Touris

    Simon Ulrich
    Simon Ulrich

    Niederlande,

    Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch wird die «Hondius» in Rotterdam umfassend gereinigt. Ab dem 13. Juni sollen wieder Reisen stattfinden.

    Hondius
    Die Freigabe markiert den Neustart der Hondius nach wochenlangem Stillstand. - Oceanwide Expeditions

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Hantavirus-Ausbruch soll die «Hondius» ab 13. Juni wieder fahren.
    • In Rotterdam wird das Schiff zuvor gründlich gereinigt und desinfiziert.
    • 20 Crewmitglieder und zwei Mediziner kamen in eine Quarantäneeinrichtung.

    Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» soll das Kreuzfahrtschiff am 13. Juni wieder in Betrieb gehen. Zuvor wird das Schiff im Hafen von Rotterdam umfassend gereinigt und desinfiziert.

    Jetzt startet die Gross-Reinigung

    Der niederländische Reiseveranstalter Oceanwide Expeditions teilte am Montag mit, die «Hondius» sei um 11 Uhr sicher in Rotterdam eingelaufen.

    «Weder an Bord noch unter den von Bord gegangenen Besatzungsmitgliedern befinden sich Personen mit Symptomen», schreibt das Unternehmen.

    20 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Mitarbeitende des niederländischen Gesundheitsinstituts RIVM verliessen das Schiff.

    Sie werden nun in einer speziellen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Fünf Crewmitglieder bleiben vorerst an Bord.

    Zwei Reisen fallen ins Wasser

    Mit der Reinigung wurde die EWS Group beauftragt. Der Prozess soll voraussichtlich drei bis vier Tage dauern.

    Oceanwide Expeditions schreibt, das Schiff sei nach Abschluss der Reinigung und Desinfektion «wieder sicher für den Betrieb».

    Würdest du am 13. Juni auf der «Hondius» eine Kreuzfahrt antreten?

    Wegen der Arbeiten wurden zwei Reisen abgesagt: Jene vom 29. Mai bis 5. Juni sowie jene vom 5. bis 13. Juni.

    Alle Reisen ab dem 13. Juni sollen wie geplant stattfinden. Dann soll die «Hondius» von Longyearbyen auf Spitzbergen aus wieder auslaufen.

    Bislang elf Infektionen

    Die Reise, die wochenlang von Berichten über den Virusausbruch überschattet wurde, hatte am 1. April im argentinischen Ushuaia begonnen. Zu Beginn befanden sich mehr als 170 Passagiere und Crewmitglieder aus 23 Ländern an Bord.

    Insgesamt starben drei Passagiere an dem Virus. Am 11. April kam ein niederländischer Passagier ums Leben, seine Ehefrau starb am 26. April in einem Krankenhaus in Johannesburg.

    Die Weltgesundheitsorganisation geht bislang von elf Infektionsfällen aus.

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    Kommentare

    User #6177 (nicht angemeldet)

    Wann kommt der Panikvirus....gruss Udo

    User #1408 (nicht angemeldet)

    Kriegen denn die Passagiere auch ihre grossen Koffer zurück? Soweit ich weiss, durften sie nämlich nur Handgepäck mitnehmen… Vermutlich würde es ausreichen, die Gepäckstücke einige Tage bei Raumtemperatur aufzubewahren, wenn ich richtig informiert bin, gehen diese Viren bei warmen Temperaturen relativ schnell kaputt…

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