In der Nacht hätte eine Sojus-Trägerrakete starten sollen. Allerdings wurde die Mission in der «letzten automatischen Sequenz» verschoben.
Sojus MS-08
Start der Raumkapsel Sojus MS-10 auf dem Weltraumbahnhof Baikonur. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht zum Freitag hätte eine russische Sojus-Trägerrakete starten sollen.
  • Wegen eines Zwischenfalss wurde der Start allerdings verschoben.

Der Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit 34 Satelliten an Bord ist nach Angaben des Betreibers Arianespace wegen eines Zwischenfalls in der «letzten automatischen Sequenz» verschoben worden.

Der eigentlich für die Nacht zum Freitag geplante Start vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Republik Kasachstan solle nun in der Nacht zu Samstag (0.18 Uhr MESZ) stattfinden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Evry nahe Paris mit. Die Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens OneWeb und die Trägerrakete seien in einem «stabilen und sicheren Zustand».

Die Raumkörper sollen auf der Erde ein Hochgeschwindigkeitsnetz für das Internet ermöglichen. Die nun verschobene Mission soll die OneWeb-Flotte auf 288 Satelliten erhöhen, wie Arianespace im Vorfeld mitgeteilt hatte. Geplant ist demnach, die Satelliten in 450 Kilometern Höhe auszubringen. Es wäre für Arianespace der neunte Raketenstart mit OneWeb-Satelliten. OneWeb plant nach eigenen Angaben, insgesamt 650 Satelliten auszubringen.

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