Angeklagter gesteht Tat - 19-jährige Freundin erstochen

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    Deutschland,

    Ein 19-Jähriger hat seine gleichaltrige Freundin getötet. Im Prozess sagt er jetzt aus, wie es zu der Tat gekommen sei, die ihm nun unendlich leid täte.

    Der Angeklagte (l) mit seinem Anwalt Moritz Klay (r) im Landgericht Lüneburg. Foto: Philipp Schulze/dpa
    Der Angeklagte (l) mit seinem Anwalt Moritz Klay (r) im Landgericht Lüneburg. Foto: Philipp Schulze/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Prozess um den Mord an einer 19 Jahre alten Gymnasiastin hat der gleichaltrige Angeklagte vor dem Lüneburger Landgericht ein Geständnis abgelegt.

    Der junge Mann bekannte sich vor der Jugendkammer dazu, seine Freundin Mitte Januar in ihrem Auto auf einem Parkplatz in der Hansestadt erstochen zu haben. Sein Anwalt verlas am Donnerstag eine Erklärung. Nach den Angaben habe sie ihm Vorwürfe gemacht, er sei unzuverlässig und habe sich nicht genug um sie gekümmert. Bis heute sei ihm unbegreiflich, dass er die Kontrolle verloren habe. Ein Messer habe in der Ablage des Autos gelegen, er habe es nicht mitgebracht. Die Tat tue ihm unendlich leid.

    Der Deutsche ist wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt. Er soll die Trennung nicht akzeptiert haben. Der Vater hatte seine Tochter gefunden. Er hatte nach ihr gesucht, weil sie von ihrem Job in einem Lokal abends nicht nach Hause gekommen war.

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