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Basel: Missbrauch von Meitli (5) – Verdächtiger war auf Social Media

Redaktion
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Basel,

Kurz vor Weihnachten soll ein Mann ein Mädchen (5) sexuell missbraucht haben. Jetzt kommt raus: Der Tatverdächtige postete auf Social Media verstörende Dinge.

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Im öffentlichen WC bei der Kindertankstelle Oekolampad in Basel soll sich die Tat abgespielt haben. - Screenshot Open Street Map

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein mutmasslich 30-Jähriger missbrauchte kurz vor Weihnachten ein Mädchen (5) in Basel.
  • Der Mann, der in U-Haft sitzt, war vor der Tat auf Social Media sehr aktiv.
  • Ein Experte hält die Inhalte für «hochgradig auffällig».

Diese Tat wenige Tage vor Weihnachten sorgte für grosses Entsetzen. Ein 30-jähriger Mann soll auf einer öffentlichen Toilette in Basel ein fünfjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben.

Am 21. Dezember – drei Tage nach dem Vergehen – wurde der Tatverdächtige festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

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Der Vorfall sorgte im Quartier für grosses Entsetzen. - Screenshot Google Street View

Wie die «Basler Zeitung» nun berichtet, war der Mann im Vorfeld seiner Tat auf Social Media sehr aktiv. Ein öffentliches Instagram-Profil konnte ihm zugeordnet werden.

Experte: «Hochgradig auffällig»

Gemäss «BaZ» können auf dem Profil diverse Darstellungen von Minderjährigen gefunden werden – meist Mädchen. Darunter seien etwa Mitschnitte von Kinder-Influencerinnen-Kontos oder auch Bilder von Babypuppen auf einem Bett.

Er postete ebenso ein Video mit seiner Stimme von einer Kindergartenklasse, wie sie in Basel eine Strasse überquert.

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Der mutmassliche Täter war auf Instagram sehr aktiv. (Symbolbild) - keystone

Ein Experte bezeichnet das Ganze als «hochgradig auffällig». Weiter sagt der ehemalige Chefarzt und Leiter der Klinik für Forensik an der UPK Basel, Marc Graf, gegenüber der «BaZ»: «Die Selbstdarstellung des Konto-Inhabers in Verbindung mit sexualisierter Darstellung von Minderjährigen, vorwiegend Mädchen, ist höchst problematisch.»

Letzter Post tausendfach geteilt

Am 18. Dezember, als es zum Übergriff kam, postete der Verdächtige ein Reel. Tage danach – noch vor der Festnahme – folgte ein weiterer Beitrag.

Dieser wurde am Ende tausendfach geteilt und kommentiert. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits ein Phantombild, welches die Kantonspolizei veröffentlicht hatte.

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