Ein Jugendlicher hantiert angeblich im Keller einer Gesamtschule mit einer Schusswaffe. Die Polizei nimmt drei Jugendliche fest. Doch die Waffe ist offenbar verschwunden.
Nach der mutmasslichen Sichtung einer Waffe im Umfeld einer Schule in Dinslaken hat die Polizei das Gebäude vorsichtshalber durchsucht.
Nach der mutmasslichen Sichtung einer Waffe im Umfeld einer Schule in Dinslaken hat die Polizei das Gebäude vorsichtshalber durchsucht. - Erwin Pottgiesser/TNN/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einem Verdacht auf eine Waffe an einer Schule in Dinslaken und einem Grosseinsatz der Polizei laufen die Ermittlungen weiter.

«Da laufen im Moment noch Massnahmen», sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Vermutlich am Freitag seien weitere Informationen zu dem Fall zu erwarten.

Den Ermittlern zufolge hatte ein Mitarbeiter der Gesamtschule am Mittwoch in einem Kellerraum einen Jugendlichen gesehen, «der eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll». Als der Jugendliche den Mitarbeiter bemerkt habe, sei er geflohen. Aufgrund der möglichen Gefahrenlage folgte ein Grosseinsatz der Polizei. Rund 900 Schüler und Lehrkräfte wurden aus dem Schulgebäude geleitet.

Am Abend hatte die Polizei dann aber Entwarnung gegeben. Es seien drei männliche Jugendliche festgenommen worden, von denen zwei sich noch in Polizeigewahrsam befänden und der Dritte wieder auf freiem Fuss sei. «Trotz mehrerer Hinweise auf eine Schusswaffe, konnte diese bei den durchgeführten Durchsuchungsmassnahmen bisher nicht aufgefunden werden», hiess es in einer Mitteilung am Abend. Die Ermittlungen dauerten an.

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