Die Fiat-Tochter Abarth präsentiert ihr erstes Elektroauto Fiat 500e. Es sollen vor allem die Agilität und Fahrdynamik betont werden.
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Kleine Rennkugel: Fiat-Tochter Abarth hat sich des elektrischen 500e angenommen. - Marco De Ponti/Fiat Abarth/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im neuen Jahr kommt der Fiat 500e der Fiat-Tochterfirma Abarth.
  • Er ist bulliger als seine Benzin-Version.

Der Fiat 500 ist süss und knuddelig? Mag sein. Jetzt aber macht Abarth ihn zum elektrischen Wirbelwind im Grossstadt-Dschungel. Die sportliche Fiat-Tochter mit Scorpion im Logo startet im neuen Jahr mit dem 500e ihr erstes Akku-Auto.

Dabei sollen vor allem die Agilität und die Fahrdynamik betont werden. Das teilte der Hersteller bei der Premiere in Turin mit. Zunächst wurden nur die Preise für die besonders gut ausgestattete Start-Edition Scorpionissima genannt. Diese soll als Coupé 43 000 und als Cabrio 46 000 Euro kosten.

Sportliche Zutaten – aussen und innen

Dafür hat Abarth den Fiat 500 zum Bodybuilding geschickt und dabei das Design etwas bulliger gestaltet. Das Fahrwerk strammer wurde abgestimmt und Sitze mit mehr Seitenhalt montiert.

Dazu gibt's mehr Dampf. Wo beim Fiat 500 mit 87 kW/118 PS Schluss ist, lockt Abarth nun mit 113 kW/154 PS. Der Hersteller verspricht einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,0 Sekunden. Das sind 2,0 Sekunden weniger als beim Basismodell.

Zwar macht Abarth noch keine Angaben zur Höchstgeschwindigkeit, die bei Fiat auf 150 km/h begrenzt ist. Doch auf der hauseigenen Rennstrecke in Balocco nimmt der Stromer dem bisherigen Spitzenmodell 695 über eine Sekunde ab. So schwärmte Firmenchef Olivier Francois.

Clou: Beim Anlassen und beim ersten Überschreiten der 20 km/h-Schwelle erklingt ein Gitarren-Riff. Gegen Aufpreis lässt sich auch der Klang eines leidenschaftlichen Verbrenners einspielen, so Abarth weiter.

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