Microsoft will Ende dieses Jahres das Update auf Windows 11 herausbringen. Aus «Sicherheitsgründen» werden aber Nutzer mit ungenügender Hardware ausgeschlossen.
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Das Logo von Windows 11 mit blauem Hintergrund. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Windows 11 wird sehr hohe Systemanforderungen an die PCs der Nutzer stellen.
  • Es sind vor allem ältere Geräte, aber auch welche mit neuer High-End-Hardware betroffen.
  • Microsoft will damit garantieren, dass «die Geräte sicherer als je zuvor sind».

Ende dieses Jahres soll das Systemupdate auf Windows 11 heruntergeladen werden können. Jedoch wird dieses für Nutzer von älteren PCs blockiert sein – Microsoft stellt hohe Systemanforderungen.

Für Windows 11 muss ein Computer über mindestens einen Ryzen-2000-Prozessor oder einen Core i der achten Generation verfügen. Die recht aktuellen CPUs wie Ryzen 1000 und Core i 7000 fehlen auf der Liste der unterstützten Prozessoren.

Windows 11
Der neue Intel Core i7-1195G7. - Intel

Die grösste Hürde ist aber das Sicherheitstool: Um das aktualisierte Betriebssystem zu verwenden, muss ein aktives Trusted Platform Module (TPM) der Version 2.0 vorhanden sein. Dieser wurde zwar schon 2014 als Standard eingeführt, ist aber noch lange nicht auf allen aktuellen Computern aktiv, beziehungsweise aktivierbar.

Der Softwareentwickler stellt zudem sicher, dass diese Mindestanforderungen nicht umgangen werden können. Grund dafür ist laut Microsoft, dass dies «die Geräte produktiver hält und sicherstellt, dass sie sicherer als je zuvor sind».

Release-Termin von Windows 11 noch unbekannt

Es gibt aber auch gute Neuigkeiten für alle mit älteren PCs. Windows 10 wird weiterhin regelmässige Updates erhalten und somit eine gute Alternative zum neuen System bleiben.

Wann Windows 11 genau erscheint, wurde noch nicht angekündigt, offiziell sprach Microsoft aber von einem Release-Termin «um die Feiertage 2021».

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