Sony RX10 V startet mit neuem KI-Autofokus durch
Nach sieben Jahren Pause kehrt die Sony RX10 V zurück. Die neue Bridgekamera setzt auf KI-Autofokus, mehr Geschwindigkeit und moderne Videofunktionen.

Sony setzt seine Superzoom-Bridgekamera-Serie nach sieben Jahren Pause mit der RX10 V fort. Die neue Kamera richtet sich an Fotografen, die grosse Brennweiten ohne Objektivwechsel nutzen möchten.
Das Herzstück bleibt das bekannte Zeiss Vario-Sonnar T* mit 24 bis 600 Millimetern Brennweite. Der «Heise» zufolge bietet das Objektiv weiterhin eine Lichtstärke von f/2.4 bis f/4.0 und einen 25-fachen optischen Zoom.
Auch der 1,0-Zoll-Stacked-CMOS-Sensor mit 20,1 Megapixeln bleibt unverändert. Sony setzt stattdessen auf eine stärkere Verarbeitung mit dem BIONZ-XR-Prozessor und einer zusätzlichen KI-Recheneinheit.
Sony RX10 V: KI-Autofokus wird zum wichtigsten Upgrade
Die grösste Neuerung der Sony RX10 V betrifft den Autofokus. Laut der «Photografix» nutzt die Kamera eine moderne Echtzeit-Motiverkennung, die verschiedene Objekte automatisch erfassen und verfolgen kann.
Erkannt werden unter anderem Menschen, Tiere, Vögel, Insekten sowie Fahrzeuge wie Autos, Züge und Flugzeuge. Die Funktion soll auch bei schnellen Bewegungen und teilweise verdeckten Motiven für eine präzisere Scharfstellung sorgen.
Die Autofokus-Abdeckung steigt von 315 auf 575 Phasen-AF-Punkte, wie die «Heise» schreibt. Zudem erreicht die Kamera Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde inklusive kontinuierlicher Fokus- und Belichtungsnachführung.
Mehr Leistung für Video und Bedienung
Auch bei den Videofunktionen legt Sony laut der «Vybe» nach. Die RX10 V ermöglicht 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und unterstützt professionelle Farbprofile wie S-Cinetone und S-Log3.
Zusätzlich bietet die Kamera LUT-Unterstützung, Zeitraffer-Funktionen und erweiterte Audiooptionen. Damit orientiert sich das Modell stärker an den Systemkameras der Alpha- und ZV-Reihe.
Das Gehäuse wurde ebenfalls überarbeitet. Der elektronische Sucher wächst auf 3,69 Millionen Bildpunkte, während ein neuer Touchscreen und zusätzliche Bedienelemente stärker an Sonys Alpha-Kameras erinnern.
Neuer Akku und moderne Anschlüsse
Bei der Stromversorgung setzt Sony erstmals in der RX10-Reihe auf den grösseren NP-FZ100-Akku. Der «Heise» zufolge steigt die Laufzeit dadurch auf bis zu 630 Aufnahmen mit eingeschaltetem Display.
Auch bei den Anschlüssen gibt es Verbesserungen. Die Sony RX10 V erhält USB-C mit schneller Datenübertragung, Unterstützung für UHS-II-Speicherkarten und WLAN im 5-GHz-Bereich.

Die Abmessungen und das Gewicht steigen nur leicht auf 137 × 95 × 151 Millimeter sowie rund 1111 Gramm. Sony kann dadurch mehr Leistung und eine bessere Bedienung integrieren.















