Toyota verlagert Tacoma-Produktion aus Mexiko in die USA
Der japanische Autohersteller Toyota verlagert die Produktion seines Pick-ups Tacoma von Mexiko in die USA. Dafür investiert der Konzern 3,6 Milliarden US-Dollar in sein Werk in San Antonio im Bundesstaat Texas.

Toyota baut dort eine zweite Montagelinie, die bis 2030 in Betrieb gehen soll. Dadurch entstehen nach Unternehmensangaben mehr als 2000 neue Arbeitsplätze, und die jährliche Produktionskapazität des Standorts steigt um 150'000 Fahrzeuge. Ziel sei es, das lokal verankerte und wettbewerbsfähige Produktionssystem weiter zu stärken, hiess es.
Die Ankündigung erfolgt wenige Tage, nachdem die USA das nordamerikanische Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada nicht wie vorgesehen verlängert hatten. Das Abkommen wird nun jeweils nur noch um ein Jahr verlängert und jährlich überprüft, was die Unsicherheit für Unternehmen erhöht.
Bereits im vergangenen November hatte Toyota angekündigt, in den kommenden fünf Jahren bis zu 10 Milliarden Dollar in den USA investieren zu wollen. Der Ausbau der US-Produktion erfolgt zudem vor dem Hintergrund der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Dessen Regierung hatte im vergangenen Jahr die Zölle auf importierte Autos sowie auf Stahl und Aluminium aus Japan deutlich erhöht und damit den Anreiz verstärkt, Fahrzeuge direkt in den USA zu produzieren.














