Smartphone von Amazon wagt zweiten Anlauf nach Fire-Phone-Flop
Nach dem Fire-Phone-Scheitern plant Amazon ein neues Gerät namens Transformer mit KI‑Fokus und Alexa‑Integration.

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des Fire Phone arbeitet Amazon offenbar an einem neuen Smartphone‑Projekt.
Das Gerät trägt den internen Codenamen «Transformer».
Wie die «Krone» berichtet, soll der neue Amazon Smartphone‑Versuch stark auf personalisierte Funktionen und die Integration des Sprachassistenten Alexa setzen.
Amazon plant Smartphone mit KI‑Fokus
Amazon will laut «Reuters» ein Gerät entwickeln, das eng mit Prime Video, Prime Music und Shopping verzahnt ist. Zusätzlich soll künstliche Intelligenz genutzt werden, um klassische App‑Stores teilweise zu umgehen.
Amazon begründet den neuen Anlauf demnach mit der Vision, ein Smartphone zu schaffen, das als steter Begleiter im Alltag dient. Dabei soll künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle spielen.
In internen Gesprächen werde auch ein minimalistisches Zweitgerät, ein sogenanntes Dumbphone, als Alternative zum klassischen Smartphone geprüft.
Smartphone von Amazon startet zweiten Anlauf
Der erste Versuch von Amazon im Smartphone‑Markt war das Fire Phone, das 2014 eingeführt wurde. Bereits 2015 wurde es wieder eingestellt, nachdem es kommerziell nicht erfolgreich war.
Das Fire Phone wurde nach kurzer Zeit eingestellt und gilt als kommerzieller Misserfolg aufgrund begrenzter App‑Unterstützung und schwacher Nachfrage.
Das «Transformer»-Projekt wird innerhalb der Amazon‑Einheit Devices und Services entwickelt. Details zu Preis, Erscheinungsdatum oder technischem Aufbau sind bislang noch offen.
Smartphone von Amazon: Projekt mit Alexa und KI
«Reuters» betont, dass das Projekt auch noch eingestellt werden könnte, falls es strategisch oder finanziell nicht tragbar erscheint.

Branchenbeobachter sehen in der starken Fokussierung auf Alexa und KI eine zentrale Abgrenzung zu traditionellen Smartphone‑Ansätzen. Genaue technische Ansätze oder Markteintrittsdaten sind jedoch weiterhin unklar geblieben.
Das konzerninterne Team ZeroOne arbeitet derzeit an verschiedenen Prototypideen, wie aus dem «Krone»‑Bericht hervorgeht.
















