Parlament

KI stellt flämische Parlamentarier bei Handynutzung an den Pranger

Elia Del Favero
Elia Del Favero

Belgien,

Flämische Abgeordnete aufgepasst: Künstliche Intelligenz checkt den Livestream an Sitzungen. Sobald ein Politiker am Handy ist, wird er an den Pranger gestellt.

KI Politiker Handy
Die KI erkennt Politiker am Handy. - Twitter/driesdepoorter

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein belgischer Künstler checkt, ob sich flämische Parlamentarier am Handy befinden.
  • Ist dies der Fall, werden sie auf Twitter und Instagram an den Pranger gestellt.
  • Vor rund zwei Jahren wurde der Premier beim Angry-Birds-Spielen erwischt.

«The Flemish Scrollers» ist ein Projekt, welches so manchem Politiker ein Dorn im Auge sein dürfte. Der belgische Künstler Dries Depoorter analysiert mittels künstlicher Intelligenz (KI), ob sich flämische Parlamentarier am Handy befinden.

Sobald die Software eine offensichtlich abgelenkte Person erkennt, wird sie auf den sozialen Medien an den Pranger gestellt. Mit der Aufforderung «Bitte bleib fokussiert» sollen die an die Abgeordneten gerichteten Tweets und Instagram-Posts für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

Die KI analysiert für die Erkennung den offiziellen Livestream des Parlaments. Jede Sitzung der Volksvertreter wird in Echtzeit auf Youtube übertragen. Innerhalb des ersten Tages im Einsatz konnten so vier abgelenkte Politiker ermittelt werden.

Flämischer Premier spielte Angry Birds

Das Projekt hat eine interessante Hintergrundgeschichte. Im Jahr 2019 gab es in Belgien einen Aufschrei aufgrund einer Smartphone-Nutzung: Der flämische Premierminister Jan Jambon spielte während einer Parlamentssitzung das bekannte Handy-Game Angry Birds.

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