Im aktuellen Verfahren gegen den Play Store gehen diverse neue Informationen hervor. So soll etwa Netflix von den 30 Prozent Beteiligung frei sein.
Google LLC
Ein Büro von Google LLC in New York. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor kurzem wurde eine Sammelklage gegen Google und den Play Store eingereicht.
  • Aus den Gerichtsdokumenten gehen nun diverse Details zu den Konditionen hervor.
  • So sollen Firmen wie Netflix weniger als die üblichen 30 Prozent Beteiligung bezahlen.

Nicht nur Apples App Store, sondern auch der Play Store von Google wird nun auch vor Gericht untersucht. Durch eine Sammelklage gegen den Suchmaschinisten kommen nun diverse neue Details ans Licht. So soll der Play Store verschiedenen Unternehmen gewisse Sonderkonditionen bieten.

Google Play Store orientiert sich am App Store

Die Dokumente zeigen nun auf, dass beispielsweise Netflix weniger als die branchenüblichen 30 Prozent Beteiligung abgeben musste. Eine genaue Zahl zu den Konditionen gibt es nicht, klar ist aber nun, dass gewisse Unternehmen ungleich behandelt werden. Mit den Sonderkonditionen wolle Google verhindern, dass die Firmen das Zahlungssystem des Play Stores umgehen. Laut Fachmagazin «Golem» wurde bereits ermittelt, dass Google die Beteiligung bis auf sechs Prozent sinken könnte.

Google Play Store Google
Screenshot aus dem Google Play Store. (Symbolbild) - Screenshot

Eine vorgeworfene Willkür bei der Festsetzung der Provisionen gibt laut Google jedoch nicht. Laut einer Stellungnahme seien die regulären 30 Prozent lediglich an den gleich hohen Provisionen in Apples App Store orientiert.

«Seit langem gibt es Programme, die Entwickler mit erweiterten Ressourcen und Investitionen unterstützen. Diese Programme sind ein Zeichen für einen gesunden Wettbewerb zwischen Betriebssystemen und App-Stores und kommen den Entwicklern zugute.», so die Stellungnahme von Google gegenüber «The Verge».

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