Aus dem Facebook-Konzern wird «Meta». Das gab Mark Zuckerberg am Donnerstag bekannt.
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Mark Zuckerberg ist der Konzernchef von Meta. Mit der Umbenennung von Facebook soll die Entstehung des Metaversum in den Vordergrund gestellt werden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Facebook und Instagram werden künftig unter der Dachgesellschaft Meta laufen.
  • Der neue Name wurde am Donnerstag von Mark Zuckerberg bekannt gegeben.
  • Im «Metaverse» sollen physische und digitale Welten zusammenkommen.

Lange wurde gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Der Facebook-Konzern gibt sich einen neuen Namen. Die Dachgesellschaft über Diensten wie Facebook oder Instagram soll künftig Meta heissen, wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstag bekanntgab.

Das Online-Netzwerk Facebook wird auch weiterhin Facebook heissen – aber der Dachkonzern, zu dem unter anderem auch Instagram gehört, bekommt einen neuen Namen. Das soll die Zukunft im virtuellen «Metaverse» einläuten, an die Gründer Mark Zuckerberg glaubt.

Zuckerberg setzt auf VR und AR

Auch will er damit den Konzern stärker aus dem Schatten seiner ursprünglichen und bisher wichtigsten Plattform Facebook führen. Zur Firmengruppe gehören neben Instagram auch die Chat-Apps WhatsApp und Messenger.

«Wir werden heute als Social-Media-Unternehmen gesehen, aber im Kern sind wir ein Unternehmen, das Menschen verbindet», sagte Zuckerberg. Der Name Facebook habe damit nicht mehr die ganze Angebotspalette des Konzerns widerspiegeln können.

Im «Metaverse» sollen nach der Vorstellung des 37-jährigen Facebook-Gründers physische und digitale Welten zusammenkommen. Dabei setzt Zuckerberg zum einen auf die virtuelle Realität (VR), bei der die Nutzer mit Spezial-Brillen auf dem Kopf in digitale Welten eintauchen können. Zum Facebook-Konzern gehört auch die VR-Firma Oculus.

Das Online-Magazin «The Verge» hatte bereits vergangene Woche berichtet, Facebook wolle sich einen neuen Namen geben. Die Pläne sorgten im Netz umgehend für Spott und Kritik. So wurde Facebook vorgeworfen, mit der Umbenennung von seinen Problemen ablenken zu wollen.

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