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Cyberattacke: Honda musste Produktion einstellen

Stefan Schönbächler
Stefan Schönbächler

Japan,

Autohersteller Honda musste nach einer Cyberattacke den Betrieb in gewissen Bereichen komplett herunterfahren.

Cyberattacke
Analysten sehen Hondas starke lokale Fertigung in den USA als Vorteil. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Honda wurde Opfer einer Cyberattacke.
  • Angeblich handelt es sich um die Ransomware «Snake».

Honda wurde diese Woche Opfer einer Cyberattacke und musste vorübergehend Teile der Produktion herunterfahren. Ausserdem hatte der Autohersteller seine Kunden- und Finanzdienstleistungsgeschäfte geschlossen, wie er über Twitter bekannt gab.

Wie «The Verge» berichtet, soll Honda es intern als «grossen Ransomware-Angriff» bezeichnet haben. «Bisher gibt es keine Beweise für den Verlust von persönlich identifizierbaren Informationen», wie der Autohersteller gegenüber dem Tech-Magazin preisgab. «Wir haben die Produktion in den meisten Werken wieder aufgenommen und fahren unsere Auto- und Motorwerke in Ohio wieder hoch.»

Es wird vermutet, dass es sich hierbei um einen Angriff mit der Ransomware «Snake» handelt. Ransomware ist Software, mit der man Daten verschlüsselt und sozusagen als Geisel hält, bis das Opfer Lösegeld zahlt.

Honda arbeite derzeit daran, den ganzen Betrieb nach der Cyberattacke schnellstmöglich wieder zum Laufen zu bringen. Dennoch seien noch immer gewisse Prozesse beeinträchtigt, die sich auf ihre Informationssysteme stützen.

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