Apple setzt voll auf KI und verabschiedet alte Technologien
Apple richtet seine Betriebssysteme neu aus. Künstliche Intelligenz, moderne Chips und weniger Altlasten prägen die kommenden Updates.

Mit macOS 27 stehen zahlreiche neue KI-Funktionen bereit und die weitere Entwicklung richtet sich stärker auf moderne Hardware aus. Gleichzeitig soll das Betriebssystem durch zahlreiche Detailverbesserungen übersichtlicher und stabiler werden.
Der neue Assistent Siri AI verarbeitet Anfragen künftig deutlich intelligenter und berücksichtigt dabei persönliche Informationen aus verschiedenen Anwendungen. Für besonders anspruchsvolle KI-Funktionen sind jedoch neuere Apple-Silicon-Chips und zusätzliche Arbeitsspeicherreserven erforderlich.
Wie «Borncity» berichtet, endet mit macOS 27 ausserdem die Unterstützung für Intel-Macs nach mehreren Jahren des Übergangs. Damit konzentriert sich Apple künftig vollständig auf die eigene Chip-Architektur und deren Möglichkeiten.
Apple räumt Funktionen auf
Auch bei der Apple Watch zeichnet sich eine stärkere Konzentration auf Leistung, Stabilität und die Pflege zentraler Funktionen ab. Parallel dazu werden ältere Geräte und einzelne Funktionen zunehmend aus dem System entfernt.
In der aktuellen Beta von watchOS 27 taucht die bisher bekannte Walkie-Talkie-Funktion nicht mehr auf. Apple hat sich zu einer möglichen Einstellung dieser Funktion bislang jedoch nicht offiziell geäussert.
«MobiFlip» zufolge könnte die geringe Nutzung ein wichtiger Grund für den möglichen Wegfall sein. Gleichzeitig wird die Strategie fortgesetzt, ältere Hardware schrittweise aus dem Update-Zyklus herauszunehmen.
Folgen für bestehende Software
Für viele Mac-Nutzer könnten die kommenden Jahre deshalb spürbare Auswirkungen auf ihren gewohnten Softwarebestand haben. Besonders Anwendungen mit älterer Intel-Basis stehen zunehmend vor dem Aus.

Mit macOS 28 plant Apple die Entfernung von Rosetta 2, das bisher ältere Programme auf neuen Macs nutzbar machte. Zahlreiche Anwendungen müssten deshalb angepasst werden, um weiterhin problemlos zu funktionieren.
Wie «GIGA» hervorhebt, sollten Nutzer ihre installierten Programme frühzeitig auf Kompatibilität überprüfen. Andernfalls könnten einzelne Anwendungen nach einem späteren Systemupdate nicht mehr verwendbar sein.
















