Erdbeben

    Starkes Erdbeben: Berichte über Verletzte in Japan

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Japan,

    Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 sind im Südwesten Japans ersten Berichten zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Es gingen bei der Feuerwehr zahlreiche Notrufe ein, berichtete der japanische Fernsehsender NHK.

    ARCHIV - Der Seismograph einer Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. Foto: Oliver Berg/dpa (Archivbild)
    ARCHIV - Der Seismograph einer Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. Foto: Oliver Berg/dpa (Archivbild) - Keystone/dpa/Oliver Berg

    Zudem gebe es Meldungen über Brände, die geprüft würden. In rund 48 000 Haushalten in der besonders schwer betroffenen Präfektur Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu sei der Strom ausgefallen, hiess es weiter.

    Japans Regierungschefin Sanae Takaichi wies ihre Ministerien an, die Lage schnell zu erfassen und nötige Notfall-Massnahmen zu treffen. Die nationale Wetterbehörde gab eine Warnung vor Flutwellen von bis einem Meter Höhe aus.

    Keine Unregelmässigkeiten an Atomkraftwerken

    Das Bebenzentrum lag in der Region Kumamoto in einer Tiefe von zehn Kilometern. Es gebe keine Unregelmässigkeiten an Atomkraftwerken durch die starke Erschütterung, berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber. Auf Autobahnen in Kyushu – vorwiegend in der Präfektur Kumamoto – seien mehrere Streckenabschnitte gesperrt worden, berichtete NHK weiter. Kurz nach dem ersten Beben kam es auf Kyushu zu starken Nachbeben.

    Die Region Kumamoto war vor zehn Jahren von einem ebenfalls schweren Erdbeben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Dutzende Menschen waren dabei damals direkt ums Leben gekommen. Zehntausende weitere mussten zeitweise in Notunterkünften untergebracht werden. Zudem gab es schwere Schäden an Gebäuden, darunter an der berühmten Burg von Kumamoto.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5579 (nicht angemeldet)

    Die Regierung warnt vor Tsunami-Wellen von mindestens einem Meter. Der öffentliche Verkehr und die Shinkansen-Züge stehen still.

    Weiterlesen

    zürich
    172 Interaktionen
    Job-Engpass
    Metzgerei
    54 Interaktionen
    Jetzt auch in Schweiz

    MEHR IN NEWS

    Putin
    1 Interaktionen
    Moskau/Berlin
    Flugzeug
    2 Interaktionen
    Flugverkehr
    f
    Bern

    MEHR ERDBEBEN

    5 Interaktionen
    Wellington
    Sizilien
    Palermo
    Erdbeben
    Nagqu

    MEHR AUS JAPAN