Bei dem Online-Event von heute Abend wird erwartet, dass Apple ein neues Modell des iPad Pro präsentieren wird.
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Eine Frau mit Mundschutz geht in einem Store von Apple am Apple-Logo vorbei. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple stellt neue Produkte wegen Covid-19 wieder bei einem Online-Event vor.
  • Erwartet wird vor allem ein neues Modell des Tablet-Computers iPad Pro.
  • Spekuliert wird auch über die Vorstellung sogenannter AirTags.

Erwartet wird nach Medienberichten am Dienstag (ab 19 Uhr MESZ) vor allem ein neues Modell des Tablet-Computers iPad Pro. In der Corona-Krise sind die iPad-Verkäufe stark gestiegen. Allein im vergangenen Weihnachtsquartal stieg der iPad-Umsatz weltweit um gut 40 Prozent. Stückzahlen nennt Apple nicht.

Frisches iPad Pro überfällig

Das iPad Pro ist teurer und auf Nutzer mit höheren Ansprüchen an Rechenleistung und Funktionen ausgerichtet. Nach einer Aktualisierung des Standard-Modells im vergangenen Jahr ist ein frisches iPad Pro überfällig. Neben neuen Chips wird unter anderem über neue Mini-LED Displays mit verbesserter Bildqualität spekuliert.

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Event iPad: Stellt Apple heute ein neues Modell des iPad Pro vor? - dpa

Das iPad war 2010 die letzte neue Produktkategorie, die der Apple-Gründer Steve Jobs vor seinem Tod 2011 vorstellte. Rund um die Geräteklasse gab es anfangs viel Euphorie - unter anderem aus der Print-Branche, die auf neues Geschäft hoffte. Doch die iPad-Verkäufe gingen dann für mehrere Jahre auf Talfahrt, bevor eine Besserung einsetzte.

In der Entwicklung ist bei Apple laut Medienberichten auch ein iMac-Desktop mit einem erstmals seit Jahren veränderten Design. Allerdings gibt es unterschiedliche Einschätzungen dazu, ob Apple schon bereit ist, ihn auf den Markt zu bringen.

Präsentiert Apple bei heutigem Event AirTags?

Spekuliert wird auch über sogenannte AirTags – kleine Plättchen, die man an Gegenständen anbringen kann, um diese schnell wiederzufinden. Apple würde damit mit etablierten Anbietern der Technik wie Tile konkurrieren. Tile kritisierte allerdings bereits einen möglichen Einstieg von Apple in das Geschäft als unfairen Wettbewerb. Der Konzern bekäme dank dem iPhone eine bevorzugte Position.

Die nötige Infrastruktur dafür hat Apple bereits mit einem hauseigenen Ortungsnetzwerk. Damit konnten über die App «Wo ist?» bisher nur Apple-Geräte wie iPhones oder AirPods-Ohrhörer lokalisiert werden.

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Eine Frau hält ein iPhone in der Hand. - dpa

Vor wenigen Tagen öffnete Apple das Netzwerk aber für andere Hersteller – darunter einen Anbieter von Elektro-Fahrrädern sowie einen Tile-Wettbewerber. Dabei helfen die über die Welt verstreuten Apple-Geräte, die verlorenen Gegenstände zu finden.

Hinweise auf AirTags wurden bereits sowohl in Apples Software-Code als auch in einem Video des Konzerns gefunden. Ihre Vorstellung wurde bereits mehrfach bei früheren Apple-Events erwartet, blieb aber bisher aus.

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