«Seien Sie wachsam» – China warnt Touris vor Schweizer Kriminalität
Das chinesische Aussenministerium warnt vor Gefahren bei Reisen in die Schweiz. Die Sicherheit sei zwar hoch, dennoch müsse man einige Dinge beachten.

Das Wichtigste in Kürze
- Das chinesische Aussendepartement warnt vor Gefahren bei einer Reise in die Schweiz.
- Zwar sei das Sicherheitsrisiko gering, dennoch gebe es einige Sicherheitsmassnahmen.
- Seit dem Beitritt zum Schengen-Abkommen habe die Zahl der Straftäter nämlich zugenommen.
Wer sich in China auf eine Reise in die Schweiz vorbereitet, wird gewarnt. Das chinesische Aussendepartement rät auf seiner Webseite nämlich zur Vorsicht, wie «Blick» herausfand.
Bewegt man sich im Menü «Reiserisiko und Sicherheitshinweise», erscheint zunächst alles normal. «Die Risikostufe für die Schweiz ist blau (geringes Risiko)», heisst es.
Informiert man sich jedoch über die Sicherheitsmassnahmen, sieht es schon etwas anders aus: «Seit dem Beitritt zum Schengen-Abkommen hat die Zahl der umherziehenden Straftäter zugenommen», so die Webseite.
Die Kriminalitätsrate sei der Website zufolge in den letzten Jahren relativ schnell gestiegen: «Es kommt zu Diebstählen, offenen Raubüberfällen, Messerstechereien und Einbrüchen in Fahrzeuge.» Dabei handle es sich bei den Tätern oft um mehrere Personen.
«Seien Sie stets wachsam»
Die Lösung dafür: «Seien Sie stets wachsam». Wie das Aussendepartement schreibt, neigen chinesische Touristen dazu, ihre Wertsachen beim Fotografieren von Sehenswürdigkeiten zu vernachlässigen.
Dabei würden sie zum Fotografieren aussteigen und Wertsachen wie Uhren oder Laptops unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Gepäckablagen im Zug sollten nicht benutzt werden
Allgemein sollen chinesische Touristen beim Reisen oder beim Einkaufen auf verdächtige Personen achten. Bei Zugreisen rät das Aussendepartement zudem, das Gepäck stets zu bewachen. «Legen Sie Ihr Handgepäck im Zug niemals in die Gepäckablagen über den Sitzen», heisst es weiter.
Auch bei Interaktionen mit Fremden wird zur Vorsicht geraten: «Seien Sie vorsichtig, wenn Fremde Sie ansprechen oder an die Autoscheibe klopfen.»













