Die chinesische Regierung verfolgt einen sehr strengen Umgang mit Corona-Ausbrüchen. Das Land sieht sich als uneinnehmbar, da sie sehr schnell reagieren können.
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Pendler fahren in Wuhan auf Motorrädern und Fahrrädern zur Arbeit. Gut ein Jahr nach dem Ausbruch gilt das Coronavirus in China als so gut wie besiegt. Foto: kyodo/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch die strengen Regeln in China konnten grössere Virus-Ausbrüche vermieden werden.
  • Die Regierung sieht sich auch durch die neue Virusvariante Omikron nicht bedroht.
  • Der Null-Corona-Ansatz stösst vor allem im Westen auf heftige Kritik.

Vor dem Hintergrund der sich weltweit verbreitenden neuen Coronavirus-Variante Omikron sieht China sich in seiner strikten Null-Covid-Strategie bekräftigt. China sei eine «uneinnehmbare Festung» für das Virus, kommentierte am Montag die parteinahe Staatszeitung «Global Times».

Der Null-Corona-Ansatz des Landes sei zwar im Westen auf viel Kritik gestossen.

Doch die neue «Angriffswelle» von Omikron zeige, dass China am besten dafür gerüstet sei, eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

China mit strikten Lockdowns bei Infektionen

Die chinesische Regierung verfolgt eine strikte Strategie, mit der Corona-Infektionen möglichst komplett unterbunden werden sollen. Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Virus weitgehend im Griff.

Die meist kleinen Ausbrüche konnten nach wenigen Wochen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Dazu hat das rigorose Vorgehen geführt. Jedoch haben sich neue Wellen seit dem Auftreten der deutlich ansteckenderen Delta-Variante gehäuft. Am Montag meldeten die Behörden landesweit 21 neue lokale Infektionen.

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