Tsunami

    Japan-Beben war noch stärker als angenommen

    Redaktion
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    Japan,

    In Japan, vor der Ostküste von Honshu, hat sich am Montag ein starkes Erdbeben ereignet. Mittlerweile wurde die Tsunami-Warnung herabgestuft.

    Tsunami
    Entlang der Ostküste wurde eine Tsunami-Warnung ausgesprochen. Am Abend wurde Entwarnung gegeben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Japan hat sich am Montagnachmittag ein schweres Erdbeben ereignet.
    • Es wurden ein Tsunami und bis zu drei Meter hohe Wellen erwartet.
    • Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht.

    Am Montagnachmittag (Ortszeit) hat sich vor der Küste von Sanriku ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignet.

    Zuvor hatte die japanische Meteorologiebehörde eine Stärke von 7,4 angegeben. Das Beben war also noch stärker als angenommen.

    Flutwellen
    Am frühen Abend trafen die ersten Flutwellen auf die Küste Japans. - NHK

    Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe, an der Ostküste Japans. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

    Die Behörden riefen Personen in der Nähe von Küstengebieten, Flüssen oder Seen auf sich unverzüglich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Es würden bis zu drei Meter hohe Wellen erwartet, für rund 170'000 Menschen wurde eine Evakuierung angeordnet.

    Am Abend wurde die Tsunami-Warnung auf eine Tsunami-Warnstufe herabgestuft. Es werden Wellen von bis zu einem Meter Höhe erwartet.

    Hast du schon mal ein Erdbeben erlebt?

    Die Wetterbehörde gab derweil eine Erdbebenwarnung für den Norden und weitere Gebiete aus. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Erdbebens habe sich erhöht. 182 Gemeinden in sieben Präfekturen seien aufgefordert worden, Katastrophenschutzmassnahmen zu ergreifen, berichtete der Sender NHK.

    Betroffen war demnach auch die Region Kanto, in der sich auch der Grossraum Tokio befindet. Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mahnte zur Evakuierungsbereitschaft für die kommenden Tage wegen der Gefahr möglicher weiterer starker Erdbeben.

    Keine Unregelmässigkeiten in Atomkraftwerken

    Im Hafen Kuji der Präfektur Iwate wurde zuvor eine Flutwelle von 80 Zentimetern gemessen, wie der TV-Sender NHK berichtete. An anderen Orten wurden Flutwellen geringerer Höhe gemessen.

    Betrieb
    Der Betrieb des Tohoku-Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszugs wurde unterbrochen und teilweise eingestellt. - NHK

    In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Präfekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelmässigkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber.

    Das Beben hat direkte Auswirkungen auf die Infrastruktur in Japan, wie «Reuters» berichtet. Nicht verstärkte Betonwände seien eingestürzt. Erdbeben sind dort jedoch nicht ungewöhnlich. Die Region ist eine der tektonisch aktivsten.

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    Kommentare

    User #6134 (nicht angemeldet)

    Japan-Beben war noch stärker als angenommen ¿¿¿¿¿¿¿¿ Das Erdbeben war stärker als angenommen.

    User #3316 (nicht angemeldet)

    Geht jetzt wieder ein topsicheres Kernkraftwerk in die Brüche?

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