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    Chinas Regierung verschärft Kontrolle über Lehrer

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    China,

    In China schränkt Präsident Xi Jinping die Reisefreiheit von Lehrern ein. Dem liegt vorallem die Angst vor Spionage aus dem Ausland zugrunde.

    Lehrer in China
    In China erschwert die Regierung das Reisen für Lehrkräfte. - keystone

    Die chinesische Regierung fordert Lehrer auf, ihre Pässe abzugeben. Auslandsreisen sind künftig nur noch einmal jährlich für maximal 20 Tage erlaubt.

    Dies berichtet die «Financial Times», wie «Focus» meldet. Die Massnahme betrifft nicht nur hochrangige Beamte, sondern auch einfache Mitarbeiter in Schulen und Universitäten.

    Dies soll Lehrende angeblich vor «feindlichen ausländischen Mächten» schützen. Wer sich weigert, muss mit öffentlicher Kritik und «Erziehung» rechnen.

    Falun Gong in China im Visier

    Als Bedrohung wird explizit die Falun-Gong-Bewegung genannt. Diese hatte in den 1990er Jahren bis zu 100 Millionen Anhänger in China.

    1999 wurde sie verboten und ihre Mitglieder seitdem verfolgt. Heute ist Falun Gong vor allem im Ausland verbreitet.

    Falun Gong
    Die Unterstützer der Falun-Gong-Bewegung agieren hauptsächlich aus dem Ausland. - keystone

    Die chinesische Regierung sieht darin offenbar weiterhin eine Gefahr für Lehrer.

    Xis Bildungsreformen bedeuten grosse Einschränkungen

    Präsident Xi Jinping kontrolliert den Bildungsbereich seit Jahren stärker. 2021 wurde Privatunterricht verboten, was vor allem Englischkurse betraf.

    In Guangzhou werden Kameras und Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Schüler zu überwachen. Dies berichtet der «Tagesspiegel».

    Maoistische und nationalistische Inhalte halten wieder Einzug in Lehrpläne. Gleichzeitig geht China verstärkt gegen angebliche ausländische Spionage vor.

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    Kommentare

    User #3512 (nicht angemeldet)

    Die Autokratie fürchtet die Intelligenz.

    User #1606 (nicht angemeldet)

    Aha,lernen die kinder anscheinend unerlaubtes in china?!mann o mann...

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