China will 40 Prozent der Bevölkerung bis Juni impfen

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Chinas Regierung will nach eigenen Angaben 40 Prozent der eigenen Bevölkerung bis Juni impfen lassen.

Virus Outbreak China Vaccines
Impfspritzen und Modelle des Coronavirus stehen auf einem Tisch in der Hauptzentrale von Sinovac in Peking. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • China will bis im Juni rund 40 Prozent seiner Bevölkerung gegen Corona geimpft haben.
  • Bis Jahresende sollen es sogar 80 Prozent sein – China hat 1,3 Milliarden Einwohner.

Bis Jahresende sollen sogar 80 Prozent der mehr als 1,3 Milliarden Chinesen geimpft sein, wie Staatsmedien am Mittwoch unter Verweis auf die Vorgaben örtlicher Gesundheitsämter berichteten. Einige zielten sogar auf bis zu 50 beziehungsweise 90 Prozent. Bisher seien allerdings erst 3,5 Prozent der Menschen in der Volksrepublik geimpft.

Experten wiesen darauf hin, dass die gegenwärtige Impfrate auch deswegen so niedrig sei, weil das Virus im bevölkerungsreichsten Land weitgehend unter Kontrolle sei. Seit einigen Wochen melden die Behörden meist nur importierte Infektionen, die Betroffenen werden wegen der strengen Quarantänevorgaben bei der Einreise sofort isoliert.

Weltweit ersten Fälle in China entdeckt

Die weltweit ersten Fälle mit dem Coronavirus waren im Dezember 2019 in der zentralchinesischen Metropole Wuhan entdeckt worden. Nach einer als anfangs unzureichend kritisierten Reaktion haben Chinas Behörden Ende Januar 2020 strenge Massnahmen wie Ausgangssperren für viele Millionen Menschen, Massentests, Kontaktverfolgung und Zwangsquarantäne ergriffen.

Seither gelten auch weitgehende Einreisebeschränkungen. So werden nur wenig Visa vergeben. Der internationale Flugverkehr ist stark eingeschränkt. Einreisende müssen mehrere Tests vorweisen und je nach Ankunftsort zwei bis drei Wochen in eine Quarantäne-Einrichtung.

Seit dem Sommer wurden nur noch vereinzelt begrenzte Ausbrüche in China gemeldet, auf die immer sofort mit strikten Massnahmen reagiert wurde. Das Leben und die Wirtschaftstätigkeit haben sich weitgehend normalisiert. Die Menschen tragen an vielen Orten aber weiter Mund- und Nasenschutz, lassen Fieber messen und müssen sich mit einer Corona-App in Geschäften oder Restaurants registrieren.

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