Zwei Graueulen aus schwedischem Zoo abgehauen

    Linda Carstensen
    Linda Carstensen

    Schweden,

    Am Montagabend sind zwei Graueulen aus dem Stockholmer Skansen-Zoo geflüchtet. Eine von ihnen befindet sich noch immer auf freiem Flügel.

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    Eine Graueule. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Bartkäuze sind am Montagabend aus dem Skansen-Zoo geflohen.
    • Das Freilichtmuseum mit Zoo befindet sich in der schwedischen Hauptstadt Stockholm.
    • Eine der zwei Graueulen hat ihren Weg bereits wieder zurück nach Hause gefunden.

    Am letzten Montagabend sind zwei Graueulen aus dem Skansen-Zoo in Stockholm (SWE) geflüchtet. Percy und sein Sohn Barr flogen durch ein gerissenes Netz über ihrem Gehege.

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    «In der Nacht brach unser Gehege durch das Gewicht des Schnees zusammen, wodurch ein riesiges Loch entstand. Ich kann verstehen, warum die Eulen entkommen sind. Es war nicht mehr viel von dem Dach übrig», gesteht Linda Törngren vom Skansen Zoo gegenüber «TT». Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit war es den Tierpflegenden nicht möglich, die Suche fortzusetzen.

    Percy kehrt zurück

    Am Mittwochmorgen meldete der Zoo, dass die Vater-Eule Percy wieder zurückgekehrt sei. Von seinem Sohn Barr gebe es allerdings noch keine Spur. Percy wurde gefangen, nachdem ein Zoo-Angestellter ihn auf dem Skansen-Gelände entdeckt hatte. Den Tierpflegenden gelang es, ihn wieder in sein Gehege zu locken – sein Zustand ist stabil.

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    Eine Graueule – auch Bartkauz genannt – sitzt auf einem Baum. (Archivbild) - Keystone

    Der Zusammenbruch des Geheges muss laut Zoo ein Schock für die beiden Tiere gewesen sein. Wahrscheinlich seien sie einfach in die Richtung geflohen, in die sie konnten. Sie hätten sich wohl auf den ersten Baum gesetzt, auf dem sie willkürlich gelandet seien, so Törngren.

    Die Graueule nennt sich auch Bartkauz und gehört zu den grössten Eulenarten der Welt. Sie wird auch als «Phantom des Nordens» bezeichnet. An das kalte Wetter in Stockholm sind sich die Tiere gewöhnt. Auch ohne Nahrung können die Einzelgänger für eine längere Zeit überleben.

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