Nach einem Bootsunglück vor Südkorea konnten zwei Fischer gerettet werden. Sechs weitere sind noch verschwunden.
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Die unbewohnten Felseninsel Dokdo. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einem Bootsunglück konnte die Südkoreanische Küstenwache zwei Fischer retten.
  • Einer wurde tot geborgen, sechs werden noch vermisst.
  • Acht Schiffe Südkoreas und fünf Flugzeuge sind an der Suche beteiligt.

Nach einem Bootsunglück nahe der südkoreanischen Insel Dokdo sind zwei Besatzungsmitglieder geborgen worden. Ein weiterer Mann wurde tot geborgen, sechs Besatzungsmitglieder galten weiterhin als vermisst. Dies berichtete die Agentur Yonhap am Donnerstag.

Für die Rettungsaktion für die Besatzung des gekenterten Fischerboots hatte die Küstenwache insgesamt acht Schiffe sowie fünf Flugzeuge mobilisiert. An der Suche beteiligte sich auch ein Schiff der japanischen Küstenwache.

Das 72 Tonnen schwere Boot mit insgesamt neun Besatzungsmitgliedern war am Mittwoch nordöstlich der südkoreanischen Insel Dokdo gekentert. Bei der Crew handelt es sich laut Angaben der Behörden um drei Südkoreaner, vier Chinesen und zwei Indonesier.

Die Insel Dokdo ist eine unbewohnte Felsformation, die vor allem dafür bekannt ist, dass auch Japan territorialen Anspruch auf sie erhebt.