Weitere russische Dopingmanipulation erwiesen

    Keystone-SDA
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    Schweden,

    Doping-Daten aus dem Moskauer Analyselabor wurden manipuliert. Dies bestätigt der Präsident der IAAF.

    Die russische Anti-Doping-Agentur gesteht das Staatsdoping nicht.
    Die russische Anti-Doping-Agentur gesteht das Staatsdoping nicht. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Präsident der IAAF bestätigt, dass russische Doping-Daten manipuliert worden sind.
    • Athleten sollen nun nachträglich bestraft werden.

    «Wir haben zahlreiche Diskrepanzen zwischen den Daten festgestellt, die die WADA erhalten hat». Dies sagte David Howman, Präsident der Unabhängigen Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

    Viele positive Befunde würden fehlen, die im McLaren-Report erwähnt worden seien.

    WADA
    Die WADA wird die Arbeit nicht los. - Keystone

    Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte die Suspendierung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA im September 2018 aufgehoben. Dies war verbunden mit der Auflage, Doping-Daten der Jahre 2012 bis 2015 aus dem Moskauer Labor an die WADA auszuhändigen.

    Die Daten sollten Aufschluss über den Umfang der Vertuschung von Dopingfällen beim Staatsdoping in Russland geben. Sie sollen ebenfalls helfen, Athleten nachträglich zu bestrafen.

    Am Montag hatte die WADA Russland aufgefordert, innerhalb von drei Wochen auf die Manipulationsvorwürfe zu antworten. Russland droht die erneute Sperre der RUSADA.

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