Jüngster König der Welt in Uganda beigesetzt

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    Uganda,

    Neun Tage nach seinem Tod ist der zu Lebzeiten wohl jüngste regierende Monarch der Welt im Westen Ugandas beigesetzt worden. König Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV. vom traditionellen Tooro-Königreich war Ende August im Alter von nur 34 Jahren an Krebs gestorben. Tausende Menschen nahmen an den Trauerritualen und seiner Beisetzung teil.

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    Im Alter von nur 34 Jahren ist der Monarch des traditionellen Tooro-Königreichs in Uganda, Oyo Nyimba Kabamba Iguru Rukidi IV, gestorben. (Bild aus dem Jahr 2010.) - keystone

    Oyo war 1995 im Alter von nur drei Jahren gekrönt und im vergangenen Jahr vom Guinness-Buch der Rekorde als jüngster König der Welt anerkannt worden. Ugandas traditionelle Könige dürfen sich nicht politisch betätigen und übernehmen vor allem gesellschaftliche und zeremonielle Aufgaben.

    Oyo engagierte sich unter anderem für Umweltschutz und im Kampf gegen HIV/Aids. Die anglikanische Church of Uganda kündigte an, zu seinem Gedenken 15 Millionen Bäume pflanzen zu wollen.

    Um Oyos Nachfolge war nach seinem Tod ein Streit entbrannt. Zeitweise war auch ein in London lebender Amateur-Fussballer als möglicher neuer König im Gespräch. Mit der Beisetzung wurde nun Prinz Edward Rukidi Kijanangoma als sein Nachfolger eingeführt. Teile der königlichen Familie, darunter Oyos Mutter, hatten sich gegen die Wahl des 56-Jährigen gewandt, der als Produzent und Nachrichtensprecher beim staatlichen Fernsehsender UBC arbeitet.

    Ein Oberpriester führte bei der Beisetzung Sarg und Thronfolger zu Fuss zu den sechs Kilometer entfernten Königsgräbern. Dort legte der künftige König Rindentuch auf Oyos Leichnam, warf neun Kaffeebeeren ins Grab und goss Milch aus einer Kalebasse auf den Boden. Damit werde der neue König den Geistern vorgestellt und es werde um deren Schutz gebeten, sagte der Tooro-Älteste Adam Nyakaana der Deutschen Presse-Agentur.

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