In Johannesburg kam es zu einer Schiesserei. Dabei konnte die Polizei aber ein umfangreiches Waffenarsenal konfiszieren.
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Ein Polizist in Johannesburg zielt mit seinem Gewehr. (Symbolbild) - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • In Südafrika wurde ein umfangreiches Waffenarsenal konfisziert.
  • Zuvor kam es zu einer Schiesserei in Johannesburg.
  • Angeblich hatten die Täter einen Überfall auf einen Geldtransporter geplant.

Bei der Fahndung nach weiteren Hintermännern einer wilden Schiesserei in Johannesburg ist Südafrikas Polizei auf ein umfangreiches Waffenarsenal gestossen.

Im Haus eines mutmasslichen weiteren Bandenmitglieds wurden vier automatische Sturmgewehre, fünf Pistolen sowie mehr als tausend Schuss Munition gefunden. Das hat die Polizei am Donnerstag mitgeteilt. Zudem seien Funkstör- und Peilsender sowie Polizeiausrüstung beschlagnahmt worden, darunter Uniformen und schusssichere Westen.

Bei der Schiesserei in Johannesburgs Stadtteil Rosettenville waren am Montag acht Menschen ums Leben gekommen und fünf Polizisten verletzt worden.

Planung eines Geldtransport-Überfalls

Ein Polizei-Helikopter wurde von der etwa 25-köpfigen Bande ebenfalls unter Feuer genommen - der Co-Pilot wurde angeschossen. Mittlerweile wurden zehn Verdächtige festgenommen. Die Täter waren in PS-starken, gestohlenen Wagen unterwegs und verfügten über diverse automatische Sturmgewehre sowie grosse Mengen Munition. Sie hatten nach Polizeiangaben eine Attacke auf einen Geldtransporter geplant.

Südafrika hat weltweit eine der schlimmsten Kriminalstatistiken. Allein zwischen Oktober und Dezember 2021 wurden 6859 Mordfälle registriert hat – statistisch gesehen mehr als 74 Morde pro Tag.

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