Der 70. Eurovision Song Contest geht ohne die Schweiz weiter
Es war ein Zittern bis zum Schluss. Doch nun ist klar: Der Final des 70. Eurovision Song Contests (ESC) findet ohne die Schweiz statt.

Die Thuner Musikerin Veronica Fusaro und ihre Entourage bangten im Green Room, der wie ein Wiener Kaffeehaus daherkam, um den Einzug in den Final. Und dann kam es so, wie es die Buchmacher prophezeiten: Der Schweiz ist die Halbfinal-Hürde in den ESC nicht gelungen.
Es hatte noch weitere Vorzeichen gegeben: Bei den ersten Proben lief nicht immer alles reibungslos. Davon war beim Auftritt jedoch nichts mehr zu spüren. Fusaro und die Tänzerinnen haben am Donnerstagabend auf der Bühne abgeliefert.
Ausschlaggebend dürfte wohl der Song gewesen sein: Die Rockballade «Alice» hob sich deutlich von den übrigen Beiträgen ab und wirkte weniger typisch für den ESC. Beim markanten Gitarrensolo gegen Ende hätte man schon gedacht, dass es reichen könnte.
Weiter sind etwa auch Dänemark und Australien, was wenig überrascht. Søren Torpegaard Lund wechselte in seinem wehmütigen Partysong «Før vi går hjem» auch mal in die Kopfstimme – das scheint zurzeit ein Erfolgsrezept zu sein am ESC. Die in Gold getränkte Inszenierung der Popnummer «Eclipse» von der Australierin Delta Goodrem und ihr glitzernder Flügel werden ebenso im Final wieder zu sehen sein.
Generell gab es am Ende kaum Überraschungen. Es sind jene Länder aus dem Wettbewerb ausgeschieden, die die Buchmacher prophezeiten. Das sind neben der Schweiz Aserbaidschan, Luxemburg, Armenien und Lettland.










