Vermittler Pakistan: USA und Iran haben sich geeinigt – Frieden?
Die USA und der Iran haben sich laut Vermittler Pakistan auf einen Friedens-Deal geeinigt.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwischen Iran und den USA soll es nun definitiv Frieden geben.
- Das hat Vermittler Pakistan am Freitag bekanntgegeben.
- «Der Frieden ist so nah, wie nie zuvor», schreibt Pakistans Premier Shehbaz Sharif.
Am 28. Februar brach zwischen den USA und Israel auf der einen und Iran auf der anderen Seite ein Krieg aus.
Der Konflikt sorgte im Nahen Osten für einen Flächenbrand. Zeitweise war der Flugverkehr in der Region unterbrochen.
Auch auf die Energiepreise hat der Iran-Krieg einen Einfluss. Denn: Die so wichtige Handelsroute Strasse von Hormus ist aktuell gesperrt. Schiffe können sie kaum mehr passieren.
Nach einer Waffenruhe, die am vergangenen Wochenende bereits wieder gebrochen wurde, kommt nun Bewegung in die Sache.
Friedensabkommen liegt laut Vermittler Pakistan vor
Laut Vermittler Pakistan sollen sich der Iran und die USA auf eine finale Friedensvereinbarung geeinigt haben.
«Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt.» Das erklärte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif am Freitag im Onlinedienst X.

Man arbeite nun eng mit beiden Parteien zusammen. Dies, um die nächsten Schritte abzuschliessen, heisst es in der Erklärung weiter.
«Der Frieden ist so nah, wie nie zuvor», schreibt Sharif zudem.
Iran verzichtet auf Atomprogramm, Hormus wird geöffnet
Laut Medienberichten habe man sich auf folgende Punkte geeinigt: Das Nuklearmaterial im Iran werde zerstört und abtransportiert.
Zudem werde Irans Atomprogramm abgebaut und die Strasse von Hormus werde geöffnet werden. Auch werde der Iran künftig keine terroristischen Gruppen mehr finanzieren.
Wann der Deal definitiv abgeschlossen werde, soll noch nicht klar sein. Es wird jedoch spekuliert, dass es am Sonntag so weit sein könnte.
Unterzeichnung des Deals in Genf?
Laut CNN soll das Friedensabkommen in der Schweiz unterzeichnet werden. Dazu soll US-Vizepräsident JD Vance nach Genf reisen.
Pakistans Aussenminister habe in dieser Angelegenheit bereits mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis telefoniert.
Cassis habe Pakistan für seine Vermittlerrolle gedankt. Im Anschluss habe man besprochen, wie weit der Deal bereits fortgeschritten sei.









