Vater lässt Sohn (7) am Fuji zurück - weil er Gipfel erreichen will
Diese Wanderung verlief alles andere als in Minne: Weil sein Sohn müde wurde, hat ihn sein Vater am Fuji in Japan einfach zurückgelassen.

Das Wichtigste in Kürze
- Mit Snacks und einem Getränk ausgerüstet sitzt ein Siebenjähriger am Fuji auf einer Bank.
- Sein Vater hatte ihn dort zurückgelassen.
- Der Bub war zu müde, um weiterzulaufen.
Bei dieser Wanderung wollte ein Vater aus Japan (48) den Gipfel offenbar unter allen Umständen erreichen.
Denn die japanische Polizei musste ihn verwarnen, nachdem er seinen sieben Jahre alten Sohn während einer Familien-Wanderung auf den Berg Fuji allein zurückliess.
Der BBC zufolge befand sich die Familie am Donnerstag auf der Fujinomiya-Route, die an der fünften Station des Berges beginnt. Von dort sind es noch fünf Stunden zum Gipfel.
Vater entschuldigte sich
Gemäss «Japan Times» sagte der Bub seinem Vater nach etwa 15 Minuten, er sei müde. Da der ältere Bruder bereits vorausgegangen sei, wies der Vater den Siebenjährigen an zu warten. Er gab ihm Snacks und ein Getränk und sagte ihm sinngemäss, er solle dort warten.
Anschliessend ging er mit dem älteren Sohn weiter Richtung Gipfel des höchsten Berges von Japan.

Mitarbeiter einer Hütte entdeckten den Jungen bei nebligen und regnerischen Bedingungen auf der Bank sitzend, wie die BBC weiter berichtet.
Polizeibeamte nahmen schliesslich Kontakt zum Vater auf, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits bei der achten Station des Wanderweges befand. Nach seiner Rückkehr übergaben sie ihm den Jungen.
Er habe sich schliesslich entschuldigt und eingeräumt, sein Verhalten sei leichtsinnig gewesen.
















