Schüpfen BE: Wuchtige Trychelklänge lassen das Seeland erbeben
Am Eidgenössischen Scheller- und Trychlertreffen im bernischen Schüpfen kommen 3000 Aktive zusammen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bundesrat Albert Rösti spricht heute in Schüpfen BE.
- Dies zum Anlass des Eidgenössischen Scheller- und Trychlertreffens.
- Das Schweizer Brauchtum zeigt sich von seiner besten Seite.
Rythmisches Trycheln, Geisselchlepfen oder getragene Alphornklänge: Im bernischen Schüpfen gibt es seit Freitag zu hören, was das Schweizer Brauchtum an Klang- und Lärm zu bieten hat.
Über 3000 aktive Trychler, Treichler, Trinkler, Trichjer, Scheller, Einscheller, Sonneurs und Schellenders sind aus der ganzen Schweiz zum dreitägigen Eidgenössischen Scheller- und Trychlertreffen angereist.

Gegen Mittag strebt das Fest seinem Höhepunkt zu: nach den Festreden, zu denen Bundesrat Albert Rösti (SVP) erwartet wird, ziehen die Trychelgruppen auf zwei Umzugsrouten los und werden das beschauliche Seeländer Dorf Schüpfen kräftig erbeben lassen.
Böse oder gute Geister
Schellen und Trycheln als Lärminstrumente finden in vielen Bräuchen im Alpenraum Verwendung. Oft geht es darum, mit dem Lärm böse Geister zu vertreiben oder gute anzulocken.
Zahlreiche Lärmbräuche fallen in die dunklen Wintermonate. Manche mögen ihre Wurzeln in vorchristlicher Zeit haben.






