Die US-Botschaft im westafrikanischen Mali hat davor gewarnt, dass es einen Terroranschlag in der Hauptstadt Bamako geben könnte.
Al-Qaida im Maghreb
Frauen und ein Kind flüchten vor einem Tumult in Bamako, Mali. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Möglicherweise werde ein Anschlag geplant, der Einrichtungen der malischen Regierung, den Flughafen sowie Hotels, diplomatische Vertretungen und Restaurants betreffe, hiess es in einer Mitteilung der US-Botschaft am Donnerstag.

Besonders gefährdet seien Orte, an denen sich Menschen aus Nordamerika und Europa regelmässig aufhielten.

Die Botschaft ruft US-Bürger zu besonderer Umsicht auf und rät, lokale Medien zu verfolgen. Handys sollten stets aufgeladen sein, um im Notfall schnell kommunizieren zu können. Botschaftsmitarbeiter dürfen zwischen 23 Uhr abends und 5 Uhr morgens das Haus nicht verlassen und nur eingeschränkt in Mali reisen.

Die Militärjunta in Mali hat nach ihrem Putsch im vorigen Jahr Wahlen bis Ende März 2024 versprochen. Sie pflegt enge Kontakte zu Russland und soll Kämpfer der Söldner-Gruppe Wagner angeheuert haben. In der Sahelzone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida Treue geschworen.

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