Unicef

    UN-Hilfswerk fordert Zugang für Hilfskonvois nach Gaza

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Jordanien,

    Unicef fordert, dass die Tausenden Paletten mit Hilfsgütern nach Gaza geliefert werden dürfen. Fast 10'000 Säuglinge unter sechs Monaten benötigen Nahrung.

    gaza
    Erneut stehen unzählige LKW mit Hilfsgütern an der Grenze zu Gaza und kommen nicht weiter. - keystone

    Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) hat auf die Not der rund eine Million Kinder und Jugendlichen im Gazastreifen hingewiesen. Tausende Paletten mit Hilfsgütern stünden zwar an der Grenze bereit, aber der Zugang zu dem Küstengebiet sei seit dem 2. März gesperrt. Diese Blockade sei die längste seit Beginn des Kriegs vor eineinhalb Jahren, beklagte der zuständige Regionaldirektor Edouard Beigbeder.

    Unter anderem gebe es nun in der Mitte und im Süden des Gazastreifens keine Gratisnahrung für Kleinkinder mehr, die bei knappen Vorräten für das Wachstum entscheidend sei, hiess es. Und gebrauchsfertige Säuglingsnahrung sei nur noch für 400 Kinder und für einen Monat übrig. Unicef schätzt aber, dass fast 10'000 Säuglinge unter sechs Monaten zusätzliche Nahrung benötigen.

    «Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts»

    Beigbeder sagte: «Im Interesse von mehr als einer Million Heranwachsenden im Gazastreifen fordern wir die israelischen Behörden auf, gemäss ihren Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts sicherzustellen, dass zumindest die Grundbedürfnisse der Menschen gedeckt werden.»

    Unicef forderte die Kriegsparteien – also Israel und die islamistische Terrororganisation Hamas – erneut auf, die Feindseligkeiten einzustellen und die gebrochene Feuerpause wiederherzustellen. An die Hamas appellierte Unicef, die von ihr aus Israel verschleppten Geiseln freizulassen.

    Auslöser des Kriegs war das Massaker palästinensischer Terroristen aus dem Küstengebiet am 7. Oktober 2023 in Israel.

    Israel hatte am 2. März nach Ablauf der ersten Phase einer Waffenruhe die Hamas mit einem vollständigen Stopp der Hilfslieferungen in den Gazastreifen unter Druck setzen wollen. Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte damals, er habe angesichts der Weigerung der Hamas beschlossen, einen US-Vorschlag zur Verlängerung der ersten Phase der Waffenruhe zu akzeptieren.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4433 (nicht angemeldet)

    Nein sie wollten es so

    Weiterlesen

    Bob Dylan Handyverbot
    55 Interaktionen
    Bob Dylan
    a
    1'193 Interaktionen
    Nach Gen-Z-Demos

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Zürich
    zürich
    3 Interaktionen
    Im Zürcher Kreis 4
    generation z
    7 Interaktionen
    Polizei im Einsatz
    Hacker
    Lausanne

    MEHR UNICEF

    8 Interaktionen
    Aden/Genf
    unicef
    1 Interaktionen
    Unicef:
    7 Interaktionen
    Köln

    MEHR AUS JORDANIEN

    Pistole Polizei Waffe
    Al-Karak
    1 Interaktionen
    Amman
    2 Interaktionen
    Amman
    Iran Kriegsschiff
    4 Interaktionen
    Aus dem Iran