UN-Generalsekretär: «Viel mehr nötig» als verabschiedete Resolution

    Keystone-SDA
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    USA,

    Guterres fordert, dass nach der Resolution noch viel mehr gemacht werde. Einzig eine Waffenruhe könne den Bedürfnissen der Zivilisten gerecht werden.

    Antonio Guterres
    «Die bittere Wahrheit ist, dass wir es nicht geschafft haben unter 1,5 Grad zu bleiben», sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. - keystone

    UN-Generalsekretär António Guterres hat sich skeptisch über die vom Weltsicherheitsrat angenommene Gaza-Resolution geäussert. Er hoffe, dass der Beschluss des mächtigsten UN-Gremiums vom Freitag dazu beitragen kann, dass Leiden der Menschen im Gazastreifen zu lindern – aber es sei «unverzüglich noch viel mehr nötig», sagte Guterres mit Blick auf die in dem Papier fehlende Forderung nach einem Ende der Gewalt.

    «Ein humanitärer Waffenstillstand ist die einzige Möglichkeit, den dringenden Bedürfnissen der Menschen in Gaza gerecht zu werden und ihren anhaltenden Alpträumen ein Ende zu setzen», so der 74-jährige Portugiese weiter. Humanitäre Hilfe könne nur dann wirksam geleistet werden, wenn nicht gekämpft werde. Zuvor hatte der Sicherheitsrat nach tagelangem Ringen in einer Resolution die Aufstockung der humanitären Hilfe für etwa zwei Millionen Notleidende im Gazastreifen gefordert. Es handelt sich um einen deutlich aufgeweichten Kompromisstext ohne die Forderung nach einer unverzüglichen Waffenruhe. Die USA enthielten sich.

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