In Brasilien brachen am Wochenende zwei Staudämme. Die Bewohner aus der Umgebung wurden via Social Media dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu begeben.
Brasilien Überschwemmungen
Nach langem, starkem Regen sind in Brasilien mindestens zehn Personen ums Leben gekommen. (Archivbild) - sda - Keystone/AP/Manuella Luana

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Überschwemmungen im brasilianischen Bahia halten weiter an.
  • Am vergangenen Wochenende sind zwei Dämme gebrochen.

Nach langem, starkem Regen haben im brasilianischen Bundesstaat Bahia laut dem Gouverneur rund 60 Orte am Sonntag unter Wasser gestanden. Zwei Staudämme brachen am Wochenende, wie die Verwaltungen der betroffenen Gemeinden im Osten des Landes mitteilten. Sie riefen in sozialen Medien die Bewohner um die Dämme auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Menschen würden mit Hubschraubern und Booten gerettet, schrieb der Gouverneur von Bahia, Rui Costa, am Sonntag auf Twitter. «Priorität hat im Moment, Leben zu retten.»

Schon 18 Menschen gestorben

Seit Wochen leidet Bahia unter Unwettern, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führten. Brasilianische Medien berichteten unter Berufung auf den Zivilschutz von Bahia, dass dabei seit November inzwischen 18 Menschen ums Leben kamen. Knapp 20'00 Menschen seien obdachlos geworden.

Bei einer Staudamm-Katastrophe im brasilianischen Brumadinho waren Anfang 2019 mindestens 260 Menschen von einer Schlammlawine getötet worden.

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