Bis 2027 hat sich die Türkei verpflichtet, an verschiedenen EU-Programmen teilzunehmen. Darunter ein Bildungsprogramm sowie ein Solidaritätskorps.
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Auch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Kanter angelegt. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis 2027 nimmt die Türkei an verschiedenen EU-Programmen teil.
  • Dazu gehören ein Bildungsprogramm, ein Forschungsprogramm und ein Solidaritätskorps.
  • Sie alle sind Teil der Neuauflagen der Europäischen Union.

Die Türkei ist den Neuauflagen verschiedener EU-Programme beigetreten. Bis 2027 nimmt das Land nun am EU-Forschungsprogramm Horizont Europa, am Bildungsprogramm Erasmus+ sowie am Europäischen Solidaritätskorps teil. Dies geht aus Angaben der EU-Kommission von Mittwoch hervor.

Forschende, Studierende, Schüler oder Auszubildende aus der Türkei können nun unter den gleichen Bedingungen mitmachen wie Teilnehmer aus den EU-Ländern.

Die Türkei hat bereits in früheren Auflagen der Programme mit EU-Ländern zusammengearbeitet. Im April hatten EU-Spitzen und Ankara über einen Ausbau der Kooperation in diesen Bereichen gesprochen.

Forschung und Bildung

Unter Horizont Europa werden Forschungsvorhaben und die internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft gefördert. Das mittlerweile unter dem Namen Erasmus+ bekannte Austauschprogramm für Junge Menschen ist unter neuem Namen auf andere Bereiche ausgeweitet worden.

Es dient der Unterstützung allgemeiner und beruflicher Bildung, der Jugend und des Sports in Europa. Im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps haben Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, etwa bei Freiwilligendiensten oder Praktika unterstützt zu werden.

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