Trans-Debatte: Harry-Potter-Darstellerin kritisiert Rowling

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Die britische Harry-Potter-Schauspielerin Bel Powley sieht die Ansichten der Autorin J.K. Rowling zum Thema Geschlecht kritisch. «Ich lehne J.K. Rowlings Ansichten zum Thema Geschlecht entschieden ab», sagte die 34-Jährige der Zeitung «Telegraph».

Bel Powley
Bel Powley - Wikipedia

In der neuen Harry-Potter-Serie, die Ende des Jahres erscheinen soll, übernimmt Powley die Rolle von Harry Potters grimmiger Tante Petunia Dursley. «Ich finde, dass die Trans-Community Sicherheit und Würde und Respekt und uneingeschränkte Akzeptanz verdient», sagte Powley den Angaben nach.

Rowling macht seit Jahren mit umstrittenen Äusserungen – oft in sozialen Medien – zur Debatte über Trans- und Frauenrechte auf sich aufmerksam und wird dafür massiv kritisiert. Sie vertritt die Auffassung, das biologische Geschlecht könne nicht geändert werden, und warnt etwa vor Gefahren für Frauen, wenn nach Geschlechtern getrennte Räume Transmenschen offenstehen. Stars aus der Harry-Potter-Filmreihe wie Daniel Radcliffe (37) haben sich vor Jahren von Rowling distanziert.

Trotz der verschiedenen Ansichten zu dem Thema sei sie allerdings ein grosser Fan der weltberühmten Buchreihe. «Ich liebe Harry Potter. Ich bin mit den Büchern aufgewachsen. Ich gehöre zu dieser ersten Generation von Lesern», schwärmte Powley laut «Telegraph». Sie liebe «Magie und Gruseliges».

Der Streamingdienst HBO Max kündigte den Start der Harry-Potter-Serie, in der Powley mitwirkt, für Weihnachten 2026 an. In den Hauptrollen sind Dominic McLaughlin als der berühmte Zauberlehrling Harry Potter, Arabella Stanton als Hermine Granger und Alastair Stout als Ron Weasley zu sehen.

Kommentare

User #3926 (nicht angemeldet)

Wenn die Potter Filme nicht auch noch genderieren, ist das völlig richtig!

User #2583 (nicht angemeldet)

Wieso wird sowas überhaupt noch in den Medien debattiert ? Jeder ist frei zu sein und zu denken, was er will. Und egal was irgendwelche wanna-be-Stars sagen, jeder hat dazu seine ganz eigene private Meinung, ob das anderen gefällt oder nicht ist deren Problem. Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, Ansicht und das Recht auf freie Meinungsäusserung ebenso. Wer nicht gleicher Meinung ist, findet online genug Gruppen, wo er mit Gleichgesinnten reden kann.

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