Erdbeben

    Die Schweiz prüft Hilfsleistungen nach Erdbeben in Kolumbien

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Nach dem Erdbeben in Kolumbien liegen noch keine Informationen über Schweizer Opfer vor. Derweil prüfen zuständige Bundesstellen und das Schweizerische Rote Kreuz, ob und in welcher Form die Schweiz Hilfe leisten kann.

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    Ein Mann blickt auf ein eingestürztes Gebäude, nachdem ein Erdbeben die Stadt Manizales in Kolumbien erschüttert hatte. - keystone

    Die Schweizer Vertretung in Bogotá stehe mit den zuständigen Behörden vor Ort in Kontakt, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Über allfällige Schweizer Opfer lägen derzeit keine Informationen vor.

    In Kolumbien sind laut dem EDA rund 2800 Schweizer Staatsangehörige registriert. Rund 130 Reisende hätten sich auf der Plattform Travel Admin eingeschrieben. Sie werden aufgefordert, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.

    Kolumbien hat den nationalen Notstand ausgerufen. Die zuständigen Stellen in der Schweiz prüften derzeit, ob und in welcher Form die Schweiz Unterstützung leisten könne, schrieb das EDA. Dazu gehöre die Möglichkeit, Fachspezialistinnen und -spezialisten zu entsenden. Zum jetzigen Zeitpunkt könnten aber noch keine Angaben zu einem konkreten Einsatz gemacht werden.

    Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) ermittle mit seinen Partnerorganisationen den Bedarf an Hilfsleistungen, wie es am Dienstag mitteilte. Man halte sich bereit, das kolumbianische Rote Kreuz mit Hilfsgeldern und Fachpersonal zu unterstützen.

    Die Regierung Kolumbiens rief nach dem Erdbeben von Montagmorgen den Notstand aus. Rettungskräfte suchen in eingestürzten Gebäuden nach Überlebenden. Befürchtet wird, dass die Zahl der bislang auf mindestens 111 gezählten Todesopfer noch deutlich steigt. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,4 lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes.

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    Kommentare

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Die Drogenkartelle haben genug Kohle gemacht, sollen die helfen!

    User #2347 (nicht angemeldet)

    Und wieder wird das Geld fürs Ausland verschenkt!

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